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| Umzugstipps |
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| Beim Umzug kann man durch die Wahl eines günstigen Möbelunternehmens sparen – oder gleich auf professionelle Helfer verzichten und den Wohnungswechsel mit Freunden und Bekannten organisieren. Es gibt aber auch noch ein paar weitere Tipps, wie sich die Kosten für einen Umzug minimieren lassen. |
| Kündigungsfristen beachten |
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Wichtig ist es, auf Kündigungsfristen zu achten. Am offensichtlichsten ist dies beim Mietvertrag: Wenn man nicht zwei Mieten zahlen möchte, kündigt man die alte Wohnung rechtzeitig. Aber auch andere Verträge sollte man noch einmal hinsichtlich Mindestlaufzeiten und Kündigungsfristen durchlesen. Das gilt zum Beispiel für den Vertrag mit dem Telefonanbieter, dem Kabelanbieter oder auch den Stadtwerken. Eine rechtzeitige Kündigung spart die eine doppelte finanzielle Belastung. |
Stoßzeiten vermeiden
Die beliebtesten Zeiten für Umzüge liegen naturgemäß am Anfang und am Ende des Monats. Sparen kann man, wenn man nicht zwingend auf einen Wohnungswechsel am 30. oder am Ersten eines Monats angewiesen ist – viele Umzugsunternehmen gewähren dann günstigere Konditionen.
Möbeltransport als Beiladung
Um seinen Hausrat von einer Wohnung in die andere zu transportieren, kennen die meisten Leute zwei Möglichkeiten: Privat mit einem Miettransporter oder mit einem professionellen Umzugsunternehmen, die einen LKW zur Verfügung stellen. Es gibt jedoch auch noch einen dritten Weg, den Transport der Möbel als Beiladung: Dabei wird nicht extra für den Umzug ein eigener Transporter gemietet; ein LKW, der die gewünschte Strecke sowieso fährt und noch Ladekapazitäten frei hat, lädt die Möbel auf und am gewünschten Ziel wieder ab. Diverse Umzugsportale im Internet stellen Angebote für diese günstige Alternative vor. |
Renovierungskosten
Generell sollte man beim Unterschreiben des neuen Mietvertrags klären, wer wann für die Renovierung zuständig ist. Günstig ist es natürlich, wenn die Renovierung in der neuen Wohnung vom Vormieter oder vom Vermieter selbst übernommen und gezahlt wird. Bei der Wahl der Wohnung sollte man bereits auf möglicht sanierte Wohnungen achten. Auch der Bodenbelag sollte den eigenen Wünschen entsprechen – oder der Vermieter gibt sein Einverständnis, den Belag entsprechen auszutauschen bzw. für einige Monate einen Mietnachlass oder eine Mietbefreiung zu gewähren. Sonst kann der Wechsel von Teppich auf Laminat oder umgekehrt teuer werden.
Wurde in der alten Wohnung beim Einzug renoviert, übernimmt in der Regel auch der Nachmieter erneute Arbeiten wie das Streichen der Wände. Nicht herumkommen wird man aber um die im Mietvertrag vereinbarten Schönheitsreparaturen. Hier lässt sich am ehesten beim Material sparen. Wie immer gilt auch hier: Preise vergleichen und Angebote nutzen.
Tipp: Für Renovierungsarbeiten in Eigenregie ist professionelles Werkzeug unerlässlich. Sollten Sie nicht selbst über die entsprechenden Gerätschaften verfügen oder im Bekanntenkreis einen Hobbyheimwerker haben, lassen sich Bohrer & Co gegen eine geringe Gebühr im Baumarkt mieten.
Rabatte und Gutscheine
Zieht man berufsbedingt um, lohnt es sich, den neuen Arbeitgeber nach Firmenrabatten für Mietwagenfirmen zu fragen. Da der Arbeitgeber die Umzugskosten in Höhe des Pauschbetrags (1121 Euro für Ehepaare, 561 Euro für Ledige) steuer- und sozialversicherungsfrei absetzen lassen kann, ist es zudem gut möglich, dass er gewillt ist, Ihre berufsbedingten Umzugskosten zu übernehmen - sprechen Sie ihn einfach mal auf seine daraus resultierenden Steuervorteile an.
Aber auch bei einem rein privat motivierten Umzug kann man mit einer geschickten Nutzung von Rabatten und Gutscheinen sparen: viele Möbelspeditionen und Mietwagenfirmen gewähren zum Beispiel Rabatte für Studenten und Azubis. Vergibt man Aufträge online oder mietet einen Transporter über das Internet, lassen sich bei vielen Firmen wieder ein paar Euro sparen.
Tipp:
Mit dem Antrag auf Nachsendeservice der Deutschen Post, werden Ihnen viele solcher Gutscheine frei Haus geliefert.
Ähnliche Online-Rabatte gewähren Telekommunikations- und Kabelanbieter ihren Neukunden. Da entfallen beispielsweise die Anschlussgebühren oder der Kunde erhält attraktive Prämien.
Verpackungsmaterial und Umzugskartons bekommt man ab einer bestimmten Abnahmemenge ebenfalls zu günstigeren Stückpreisen. Damit sich diese Angebote lohnen, kann man sich eventuell mit Freunden oder Bekannten zusammenschließen, die ebenfalls einen Umzug planen, und gemeinsam bestellen. Ist das nicht möglich, sind gebrauchte Umzugskartons eine Alternative. Diese kann man über das Internet beziehen.
Ein großes Einsparungspotential bieten Online-Gutscheine. In größeren Städten gewähren Sperrmüll- und Räumungsunternehmen ihren Kunden ebenfalls Preisnachlass, wenn sie online beauftragt werden und wenn dabei ein Gutscheincode eingegeben wird. Die Gutscheine findet man direkt auf den Webseiten der für die Sperrmüllabholung zuständigen Unternehmen.
Auf ähnliche Weise kann man bei der Einrichtung einer Halteverbotszone sparen. Diese ist notwendig, um den Umzugswagen vor der Wohnung abstellen und be- und entladen zu können, kostet aber Gebühren. Online kann man auch hier Gutscheine finden, die in der Regel 50 Prozent Ersparnis bringen. |
Preisirrtümer und Änderungen vorbehalten:
Die angegebenen Leistungen und Preisangaben dienen lediglich als Entscheidungshilfe. Sie umfassen keine Garantiezusage. Eine vollständige Leistungsbeschreibung, z. B. Preislisten mit Verbindungsentgelten und Bedingungen zu Tarifen in der jeweils aktuellen Fassung, finden sich in den veröffentlichten Preislisten und AGBs der genannten Unternehmen.
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