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| Umzugstipp |
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Voller Komfort oder Do-it-Yourself? Wie in vielen Dingen des täglichen Lebens ist die Entscheidung zwischen der Beauftragung externer Dienstleister oder dem Selbermachen vor allem eine Frage des Geldes. Vergleicht man einen Umzug mit einer professionellen Möbelspedition mit der Do-It-Yourself-Variante, wird der Wohnungswechsel mit Hilfe der Profis immer teurer ausfallen. Doch die Investition kann sich lohnen: Umzugsunternehmen bieten nicht nur Full Service, der Hausrat ist zudem besser abgesichert. Zieht man mit privaten Helfern um, gehen die Versicherungen oft von einem freiwilligen Haftungsverzicht aus und zahlen im Schadensfall nicht.
Wenn man also im Besitz wertvolleren Hausrats ist, sollte man darüber nachdenken, eine Spedition zu beauftragen. Aber auch größere Haushalte und Firmen mit teuren Bürogeräten sind mit Expertenumzügen besser beraten. Zudem gibt es
Einige Kompromiss-Lösungen wie den Transport einzelner Möbelstücke als Beiladung. Hier muss man nicht ganz auf die Hilfe von Profis verzichten – der Griff in den Geldbeutel fällt dennoch nicht allzu tief aus. Um Ihnen die Entscheidung ein wenig zu erleichtern, erläutern wir im Folgenden die wichtigsten Faktoren des Umzugs per Spedition und dem Do-it-Yourself-Umzug. |
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| Speditionen finden |
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Möchte man mit einer Möbelspedition umziehen, sollte man sich möglichst früh auf die Suche nach einem seriösen Anbieter machen. Doch woran erkennt man, ob eine Spedition vertrauenswürdig ist? Zunächst einmal sollte sie mit voller Anschrift, Telefonnummer und heute auch E-Mail-Adresse gelistet sein. Ist nur eine Telefonnummer angegeben, ist das schon ein Warnsignal. Viele seriöse Speditionen sind zudem in Regionalverbänden und im Bundesverband der Deutschen Möbelspeditionen, dem AMÖ, zusammengeschlossen. Vor dem Umzug sollte sich die Umzugsfirma die Gegebenheiten vor Ort |
| anschauen, den Aufwand abschätzen und daraufhin einen detaillierten und gut verständlichen Kostenvoranschlag erstellen. Darin sollten alle Leistungen inkl. Nebenleistungen wie der Beantragung einer Halteverbotszone aufgeführt sein. Speditionen finden Sie über den AMÖ, auf Internet-Auktionsbörsen, Online-Vergleichsportalen und selbstverständlich über das gute alte Branchenbuch. |
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| Dieser Dienst wird von unserem Partner umzug-easy.de zur Verfügung gestellt.
Seit 2004 stellt umzug-easy.de schnell, einfach und kostenlos den Kontakt
zwischen Umzugskunden und Umzugsunternehmen her und zählt damit zu den größten und ältesten Anbietern im deutschsprachigen Internet. |
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Leistungen
Die Speditionen bieten verschiedene Service-Pakete an. Am komfortabelsten ist der Komplettumzug mit Packservice. Hier kümmert sich die Spedition nicht nur um den Transport, sondern um (fast) alles, was den Umzug direkt betrifft: Sie beschafft das nötige Verpackungsmaterial, verpackt den Hausrat, baut die Möbel ab und in der neuen Wohnung wieder auf und beantragt, falls nötig, eine Halteverbotszone, um den Möbeltransporter abzustellen. Dem Kunden werden somit viele nervenaufreibende und zeitaufwendige Kleinigkeiten, wie die Beschaffung von Kartons und Packpapier, abgenommen. Der Kopf bleibt frei für die vielen anderen Dinge, die man während eines Umzugs zu bedenken hat. Natürlich ist dieses Service-Paket gleichzeitig die teuerste Variante.
Etwas günstiger ist der Standardumzug mit Transport per Spedition: Hier packt man seine Kisten selbst. Das Umzugsunternehmen übernimmt lediglich den Transport des Hausrats in die neue Wohnung.
Eine weitere Variante ist die Beiladung einzelner, besonders sperriger Möbelstücke auf Speditionstransporter, die für andere Lieferungen ohnehin die gewünschte Strecke fahren. In diesem Fall setzt die Spedition den Hausrat einfach vor der neuen Haustür ab - Verpackung, An- und Aufbau müssen Sie selbst übernehmen. So ist man zwar stärker eingespannt, spart aber erheblich an Kosten. Zudem schont der Transport als Beiladung die Umwelt, da nur voll ausgelastete LKWs fahren und insgesamt weniger Transporter eingesetzt werden müssen. |
Do-It-Yourself-Umzug
Bei einem Umzug in Eigenregie ist ungleich mehr zu organisieren und zu bedenken. Während der Kunde einer Möbelspedition noch in der alten Wohnung Kaffee trinkt, geht es für den Do-It-Yourself-Umziehenden bereits ans Packen und Beschriften der Kartons. Dafür spart man eine Menge Geld, das man nach dem Umzug zum Beispiel in neue Möbel investieren kann.
Das A und O des selbstorganisierten Umzugs ist eine gute und frühzeitige Planung: Man sollte sich detaillierte Listen machen mit den Dingen, die man für den Umzug benötigt. Dazu gehören |
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Kartons in ausreichender Anzahl. Pro qm Wohnfläche veranschlagt man etwa einen Karton und ein paar Reservekartons. Dazu kommen Packpapier, eventuell eine Sackkarre, um Waschmaschine oder Herd aus der Wohnung zu bekommen, Werkzeug und Proviant für die freiwilligen Helfer.
Den passenden Transporter muss man selbst anmieten. Daher ist es wichtig, die Menge des Hausrats möglichst genau abzuschätzen, um zu wissen, wie groß der Umzugswagen ungefähr ausfallen muss. Als Laie verschätzt man sich oft und veranschlagt zu wenig. Möchte man zudem nicht mehr bezahlen als nötig, kommt man über das Vergleichen der Preise mehrerer Anbieter nicht herum. Weiterhin muss man sich darum kümmern, wo man den Umzugswagen abstellen kann – also gegebenenfalls eine Halteverbotszone am alten und am neuen Wohnort beantragen, falls keine ausreichenden Parkmöglichkeiten vorhanden sind.
Hinzu kommt natürlich das Packen und Kisten schleppen sowie Renovierungsarbeiten und evt. anfallende Schönheitsreparaturen. Mit vielen Helfern aus der Familie und dem Freundeskreis kann solch ein Do-It-Yourself-Umzug auch schnell erledigt sein und ist ein guter Anlass, nach getaner Arbeit eine gemeinsame Feier zu veranstalten. Wem nicht genügend private Helfer zur Verfügung stehen, der kann z. B. über die Kleinanzeigen der Regionalzeitung oder im Internet nach helfenden Händen suchen.
Da ein Umzug in Eigenregie ungleich aufwendiger und nervenaufreibender ist, raten wir Ihnen, in jedem Fall eine Checkliste zu nutzen. Gute Vorlagen hierzu finden Sie beispielsweise auf Checkliste-Umzug.
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