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| Ratgeber |
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Do-It-Yourself-Umzüge sind die günstigste und verbreitetste Art des Privatumzugs – und die anstrengenste. Von der Planung übers Packen bis zum Ummelden, wer alle nötigen Schritte in Eigenregie ausführt, braucht eine Menge Kraft – psychisch wie physisch. Umzugsunternehmen nehmen einem während des Wohnungswechsels einiges an Arbeit ab. Und das muss nicht immer viel teurer sein: Bei den Speditionen kann man in der Regel verschiedene Service-Pakete buchen, je nachdem, wie viel Geld man investieren kann und wie viel man in Eigenregie erledigen möchte.
Das passende Umzugsunternehmen finden ist angesichts der riesigen Auswahl an Unternehmen keine leichte Aufgabe. Daher sollte man möglichst früh mit der Suche beginnen, damit man Preise und Leistungen vergleichen und den Wunschtermin vereinbaren kann. |
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Umzugsunternehmen finden
Die Empfehlungen von Freunden und Bekannten sind selbstverständlich die beste Quelle, um einen seriösen Anbieter zu finden. Daneben lohnt sich aber auch die Suche auf speziellen Online-Portalen, auf denen verschiedene Speditionen ihre Leistungen anbieten bzw. versteigern.
Ob man Umzugsunternehmen in Hamburg, Bonn oder Stuttgart sucht – bei den Internet-Portalen sind die meisten Unternehmen gelistet. Der Suchende muss einfach die Daten seines Umzugs, die alte und die neue Adresse eingeben und bekommt daraufhin Angebote der Speditionen. So kann man mit geringem Aufwand in aller Ruhe Preise vergleichen. Dabei spielt es keine Rolle, ob man innerhalb einer Stadt umzieht oder ob an ein Umzugsunternehmen in Köln sucht, das den Hausrat bis nach München transportiert. |
Hinweise für seriöse Umzugsunternehmen
Für die Auswahl des Umzugsunternehmens sollte aber nicht nur der Preis ausschlaggebend sein. Seriöse Umzugsunternehmen werden sich vor dem Umzug die alte Wohnung ansehen, den Aufwand abschätzen und einen detaillierten Kostenvoranschlag erstellen. Ein guter Hinweis darauf, dass man es mit einem seriösen Unternehmen zu tun hat, ist auch, wenn die Speditionen in Regionalverbänden zusammengeschlossen sind. Eine Adressenliste bekommt man bei Bundesverband der Deutschen Möbelspeditionen, dem AMÖ.
Sucht man ein Umzugsunternehmen in Berlin, wendet man sich beispielsweise an den Verband Verkehr und Logistik Berlin und Brandenburg e.V. (VVL) Fachvereinigung Möbelspedition. Möchte man Umzugsunternehmen in Hamburg finden, kann man bei der Fachvereinigung Möbelspedition, Umzugslogistik und Relocation Hamburg e.V. nachfragen. Umzugsunternehmen in Köln und Düsseldorf sind im Verband Verkehrswirtschaft und Logistik Nordrhein-Westfalen e.V., Landesverband Möbelspedition und Logistik organisiert. |
Kosten eines Umzugsunternehmens
Wie viel Geld man für seinen Umzug ausgeben muss, hängt natürlich davon ab, welche Services man mit dem Umzugsunternehmen vereinbart. Aber auch an welchem Tag man umzieht, hat Einfluss auf die Kosten. Wer nicht unbedingt am ersten oder letzten Tag eines Monats umziehen muss, sondern auch die Mitte des Monats für einen Wohnungswechsel nutzen kann, hat gute Chancen seinen Geldbeutel zu schonen. Auch Wochenenden sind beliebte Zeitpunkte für einen Umzug und damit häufig teurer. An Werktagen sind die Speditionen in der Regel weniger ausgelastet und bieten günstigere Konditionen. Daneben sind regionale Preisunterschiede zu bemerken: Umzugsunternehmen in Städten mit einem generell niedrigen Preisniveau wie Berlin berechnen meist weniger als Umzugsunternehmen in Städten wie München oder Düsseldorf. Lokale Speditionen sind allerdings häufig die günstigere Alternative zu überregionalen Umzugsunternehmen. |
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Komplettangebote inkl. Packservice
Am wenigsten Arbeit hat man, wenn man einen Komplettumzug inklusive Packservice vereinbart. Das Umzugsunternehmen beschafft dann das notwendige Verpackungsmaterial, packt die Kisten, transportiert die Möbel und baut sie ab und wieder auf. Falls nötig, beantragt die Spedition auch eine Halteverbotszone am alten und am neuen Wohnort. Zudem sind Sie bei der Full-Service-Variante auch im Schadensfall auf der sicheren Seite: Bei eigenorganisierten Umzügen– selbst mit bezahlten Helfern – greifen Versicherungen in der Regel nicht. Allerdings ist der Komplettumzug mit einer Möbelspedition gleichzeitig die teuerste Variante eines Umzugs.
Durchschnittlich liegen die Kosten für einen Umzug bei einer 1- bis 2-Zimmer-Wohnung zwischen 450 und 850 Euro. Für eine 3- bis 4-Zimmer-Wohnung steigen die Umzugskosten schnell auf über 1.000 Euro. Für das Ver- und Entpacken des Hausrats sollte man etwa 30 Euro die Stunde einrechnen, auch das Ab- und Aufbauen der Möbel kostet extra. Komplettangebote der Umzugsunternehmen, die alle gewünschten Leistungen einschließen, sind meist günstiger, als alle Leistungen einzeln abzurechnen. |
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Standardumzug
Mehr Eigenleistung, aber weniger Geld muss man in einen Standardumzug investieren: Umzugskartons packen übernimmt man selbst, das Umzugsunternehmen transportiert lediglich den gesamten Hausrat bis zum neuen Wohnort. Die Kosten sind hier vor allem abhängig von der Entfernung zwischen neuem und altem Wohnort. Wer innerhalb derselben Stadt oder Gemeinde umzieht, muss dementsprechend nicht so tief in die Tasche greifen – das Zeitsparpotenzial ist jedoch nicht unerheblich. |
Einzelne Möbelstücke als Beiladung transportieren
Wer zusätzlich sparen möchte oder muss, kann auch nur einzelne sperrige Möbelstücke als Beiladung auf einem LKW der Möbelspeditionen transportieren lassen. Tag für Tag fahren Transporter mit Umzugsgut durch Deutschland, aber nicht alle sind voll ausgelastet. Fährt einer der Transporter eine Strecke, die auch den eigenen alten und neuen Wohnort miteinander verbindet, laden die Speditionen die Möbel mit auf und setzen sie an der neuen Wohnung ab. |
Preisirrtümer und Änderungen vorbehalten:
Die angegebenen Leistungen und Preisangaben dienen lediglich als Entscheidungshilfe. Sie umfassen keine Garantiezusage. Eine vollständige Leistungsbeschreibung, z. B. Preislisten mit Verbindungsentgelten und Bedingungen zu Tarifen in der jeweils aktuellen Fassung, finden sich in den veröffentlichten Preislisten und AGBs der genannten Unternehmen.
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