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| Umzugstipps |
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| Das Internet hat nicht nur im digitalen Alltag der meisten Verbraucher einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Das Web mit seinen technischen Veränderungen hat sich auch auf das ganz normale Leben ausgewirkt. So ist etwa die Flut der unangeforderten Werbebriefe mitunter deutlich gesunken, denn diese Botschaften bringen Unternehmen heute eher per Newsletter unters Volk. Für die Firmen ist dies ein finanzieller Vorteil, weil sie die Portokosten auf diese Weise deutlich senken können. Die Adressaten der Nachrichten hingegen freuen sich über den kleineren Papierdschungel, durch den es sich alltäglich zu kämpfen gilt. E-Mails sind schließlich mit einem einzigen schnellen Klick ins virtuelle Nirwana geschickt. |
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Im Zuge eines Umzugs wird vielen Menschen dann aber deutlich, wie viel Post man dennoch erhält. Seien es nun Fachzeitschriften oder die Tageszeitung, die wegen einer versäumten Ummeldungen nicht ankommen oder im Ernstfall sogar wichtige Schriftstücke von der Hausbank oder den üblichen Behörden – diese Post zu spät oder gar nicht in Händen zu halten, kann teils dramatische Konsequenzen für die Empfänger haben, die die Ummeldung ihres Wohnsitzes im Chaos der Umzugsplanungen vergessen haben. |
Geringer Aufwand - große Hilfe
Gut, dass des den Nachsendeservice der Post gibt, der Verbrauchern heute in diesem Punkt eine große Hilfe ist, um all diese drohenden Konsequenzen frühzeitig zu umgehen. Ohne Frage sollte die Ummeldung der Postadresse zu den ersten Dingen gehören, die erledigt werden, damit Mieter nicht noch Wochen nach dem Umzug immer wieder die alte Adresse ansteuern müssen. Einerseits ist die mit großem zeitlichen Aufwand verbunden, weil nicht jeder Verbraucher nur ein paar Straßen weiter eine neue Wohnung findet. Vor allem ist die liegen gebliebene Post vom Vormieter auch für die neuen Bewohner ein Ärgernis. Schließlich haben auch sie den Ummelde-Aufwand erfolgreich hinter sich gebracht. Erwarten kann man von den Nachmietern nur sehr bedingt, dass sie immer wieder Bescheid geben, wenn mal wieder Post für den ehemaligen Mieter eingetroffen ist. Schließlich sind sie nicht für die Deutsche Post tätig!
Doch es ist genau die Deutsche Post, die den Kunden in dieser Sache einen erstaunlich guten Service anbietet: Es gibt viele Gründe für die Nutzung des Nachsendeservice der Post. Vermutlich wird die Meldung über das große Los im Gewinnspiel mit einem eng gesteckten zeitlichen Rahmen für die Rückmeldung genau dann verschickt, wenn man frisch in der neuen Wohnung eingezogen ist. Immer häufiger nutzen die deutschen Verbraucher diese Erleichterung bei der Zustellung der Post, die auch bezüglich der Kosten vorteilhaft ist.
Den Antrag für den Nachsendeservice der Post können Verbraucher ganz bequem direkt im Web durchführen, auch in der so genannten e-Filiale kann die Leistung, die früher mal als so genannter Nachsendeantrag buchbar war, in Auftrag gegeben werden, um nach dem Wohnungswechsel schnell mit der eigenen Post versorgt zu werden. Wissenswert für die Nutzer des Services ist hierbei, dass die Leistung seit einigen Jahren durch etliche Ausweitungen der früheren Regelungen kostenpflichtig ist, monatlich zahlen Privatkunden knapp 15 Euro für ein halbes Jahr, das gesamte Jahr kosten etwas mehr als 25 Euro. Für die gewerblichen Kunden schlägt der Nachsendeservice der Post mit doppelt so hohen Gebühren zu Buche.
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Zusätzlich auch Pakete nachsenden lassen?
Dafür besteht inzwischen die Möglichkeit, nicht nur die übliche Briefpost an die neue Adresse weiterleiten zu lassen. Verbraucher, die regelrecht Pakete und Päcken mit der Post erhalten, sollten die Extra-Kosten für diese zusätzliche Zustellung in Kauf nehmen. Als Fristen für die Beantragung gilt: Spätestens fünf Werktage vor dem eigentlichen Umzug sollten Kunden den Nachsendeservice gebucht haben, sicherheitshalber lohnt es sich aber vor allem bei Päckchen- und Paket-Sendungen noch früher zu buchen.
Interessant für die Nutzer der Leistung ist die Tatsache, dass die Deutsche Post ihren Kunden über ihren Ableger Post Adress die Möglichkeit bietet, selbst zu entscheiden, welche Post per Nachsendeservice an die neue Adresse zugestellt wird. Die Post gibt nur solchen Unternehmen die Infos zur neuen Adresse frei, die vom Verbraucher eine Erlaubnis erhalten. Oder anders herum: Will ein Kunde keine lästige Werbung von einem bestimmten Unternehmen erhalten, kann der Kunde eine Sperrung der besagten Absender vornehmen.
In gewisser Weise nimmt der Nachsendeservice der Post aber ohnehin eine postalische Selektion vor. Denn nicht alles, was im Briefkasten landet, wird auch wirklich an die neue Anschrift weitergeleitet. Ausgenommen sind bei einem Umzug innerhalb Deutschlands etwa Express-Zustellungen oder solche Info-Briefe, die ohne entsprechende Umhüllung in den Versand gebracht werden. Auch die so genannte Infopost ist vom Service ausgenommen, Magazine und Zeitungen aus dem Bereich der Streifbandzeitungen hingegen werden hinterher gesendet. Erfolgt ein Umzug ins Ausland, sind etliche weitere Sendungen ebenfalls ausgenommen vom Versand.
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Nachnahmen und Vertriebsstücke vom Service ausgenommen
Handelt es sich etwa um Sendungen per Nachnahme oder Poststücke mit dem Aufdruck „Wert“, sind diese Sendungen vom Nachsendeservice der Post ausgeschlossen. Auch Waren- und Pressesendungen sowie Postvertriebsstücke und andere Artikel werden nicht an die neue Adresse im Ausland zugestellt. Über weitere Sonderbedingungen sollten sich die Verbraucher genau informieren vor der Stellung des entsprechenden Antrags – gerade deshalb, weil in einigen Ländern zusätzliche Kosten entstehen können. |
Wie so häufig profitieren die Kunden auch im Rahmen des Nachsendeservices der Post von verschiedenen Extraleistungen. So bietet sich die Gelegenheit, über so genannte Wertcoupons Rabatte bei der Buchung eines Umzugswagens zu erhalten, etliche andere Partner der Post gewähren ihrerseits Vergünstigungen an, um den Umzug nicht unnötig kostspielig werden zu lassen. Als Inklusivleistung erhalten Kunden außerdem bei der Beantragung des Nachsendeservices der Post übrigens unentgeltlich das Magazin Neues Zuhause, das spezielle Heft der Deutschen Post AG mit interessanten Artikeln rund um das Thema Umzugsplanung.
In Kombinationen mit dem umfangreichen Partnerprogramm der Deutschen Post hat sich der Nachsendeservice in den vergangenen Jahren stetig verbessert, ohne dass die monatlichen Kosten ausufern. Dass die Post viele der alltäglichen Werbeprospekte und Broschüren nicht an die neue Adresse sendet, ist für den Briefkasten eine zusätzliche Erleichterung. Nur die Planung des Services müssen Verbraucher selbständig vornehmen, denn nur sie wissen, ob die Extraausgaben für die Zustellung von Paketen und Päckchen dringend nötig ist.
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