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| Spartipps |
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| Ein Studium sollte dem Lernen vorbehalten sein, doch das neue, verschulte Bachelorsystem sowie die Einführung von Studiengebühren macht es gerade sozial schwächer gestellten Studenten immer schwerer, sich auf die wissenschaftliche Arbeit zu konzentrieren. Oftmals reichen die Bafög-Sätze nicht aus, um den Lebensunterhalt während des Studiums zu bestreiten. Hilfe kommt von Seiten der Wirtschaft: Neben Stipendien für Hochbegabte, offerieren viele Geschäftszweige so genannte Studententarife mit denen die ein oder andere Stunde beim Nebenjob gespart und als Zeit zum Lernen genutzt werden kann. |
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Was versteht man unter Studententarifen?
Studenten haben wenig Einkommen, sind aber konsumfreudig. Gerade bei der Handy- und Internetnutzung liegen Studierende auf den vorderen Plätzen. Das haben auch viele Unternehmen und Dienstleister erkannt und bieten auf die Bedürfnisse von Studenten zugeschnittene Tarife zu Sonderkonditionen an. Ob Telefonieren, Bahn fahren oder Autos mieten – vieles erhält man als Student günstiger. Und nicht nur Studis können diese Vergünstigungen nutzen, auch Schüler, Azubis, Zivis und Wehrdienstleistende profitieren von den Rabatten.
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Voraussetzung, um diesen günstigen Tarif zu nutzen, ist natürlich eine gültige Immatrikulationsbescheinung bzw. ein Schülerausweis, Ausbildungsvertrag, etc..
Studis sollten auch prüfen, ob die Sonderkonditionen wirklich so preiswert sind, wie die Werbung verspricht – manchmal haben kleinere Anbieter Preise, die noch unter den Studententarifen großer Anbieter liegen. |
Telefon und Internet
Bekannt und beliebt sind besonders Studententarife von Mobilfunk-Anbietern und Telefon- und Internet-Providern: Mit ihnen können Studis billiger telefonieren und günstiger im Internet surfen. Alle großen Mobilfunk-Anbieter halten für Studierende spezielle Angebote mit reduzierten Flatrate-Tarifen, vergünstigten Mobiltelefonen oder kostenslosen Einrichtungsgebühren bereit.
Auch die großen DSL-Provider locken mit Sonderpreisen für Studierende. Vor allem bei der Buchung von Komplettpaketen (Internet und Festnetz) lassen sich hier bis zu 30% gegenüber den Standardangeboten sparen.
Tipp: Gerade im Bereich Handyverträge und DSL sind zusätzlich zu den Studententarifen mit einer Online-Bestellung weitere Vergünstigungen zu ergattern.
Notebooks und Software
Bevor man im Internet lossurfen kann, benötigt man natürlich auch einen entsprechenden PC. Über Online-Händler können Studenten Laptops oft preiswerter beziehen: Auf die meisten Modelle gibt es um die 10-30 Euro Preisnachlass. Riesiges Einsparpotential für Schüler und Studenten bieten vor allem die Software-Hersteller: Rabatte von über 50% sind hier keine Seltenheit.
Girokonto, Kredtikarte und Studentenkredit
Bei fast allen Banken ist die Einrichtung und Führung eines Girokontos für Studenten kostenlos - oft auch unter Einräumung eines Disposidionskredits und einer Kreditkarte. Mit Einführung der Studiengebühren haben viele Geldinstitute spezielle Studienkredite zu besonders günstigen Konditionen ins Programm genommen: Fragen Sie einfach einmal bei ihrer Filiale nach.
Versicherungen
Auch Versicherungen bieten Studententarife an, die Studierende bis zu 34. Lebensjahr nutzen können. Studenten über 25 Jahren sind nicht mehr familienversichert und können sich auch privat versichern.
Deutsche Bahn
Die Bahn vergibt ihre BahnCard 50 an Studenten mit einem Rabatt von 50%. Für die BahnCard 2. Klasse zahlt man so nur 115 Euro im Jahr.
Abos
Natürlich möchte man auch im Studium informiert sein. Zeitungen und Zeitschriften gibt es zwar an vielen Universitätsbibliotheken umsonst, aber es ist doch bequemer, sich die eigene Zeitung nach Wahl liefern zu lassen. Gerade die großen Nachrichtenmagazine und –zeitungen offerieren gegen Vorlage der entsprechenden Bescheinigungen Vergünstigungen zwischen 30% und 55% Prozent. |
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Mietwagen und Umzüge
Beginnt man ein Studium, steht meistens auch der Auszug aus dem „Hotel Mama“ bevor. Nun müssen also die Möbel in die erste Studentenbude. Sparpotential bieten vor allem Online-Umzugsbörsen: Hier gibt man seine geplanten Unzugsdaten ein und schreibt dazu, welche Möbel von wo nach wo transportiert werden müssen. Die gelisteten Umzugsunternehmen erstellen dann ein Angebot.
Am günstigsten ist wohl immer noch der Umzug mit freiwilligen Helfern aus dem Freundeskreis. So benötigt man nur noch das passende Gefährt, um den Hausrat zu transportieren. Erster Ansprechpartner auf der Suche nach einem Mietwagen kann dabei das Studentenwerk sein – über die Studentische Selbstverwaltung Asta vermitteln die Studentenwerke fast aller Universitäten günstige Kleintransporter.
Doch auch die großen Autovermietungen gewähren Rabatte für Studenten. Um diese nutzen zu können, sollte man älter als 19 Jahre alt sein und natürlich einen gültigen Studentenausweis besitzen.
Generell sollte man prüfen, für welche Wochentage die Studententarife gelten und ob weitere Kosten für Fahrer unter 25 Jahren entstehen.
Über Online-Preisvergleiche können Studis sich bequem und schnell die günstigsten Angebote zusammenstellen lassen. Lieferwagen gibt es so schon ab 56 Euro pro Tag inklusive 100 km, große LKWs ab 99 Euro pro Tag.
Fazit:
Auch wenn das Studentenleben für viele nicht mehr ganz so locker ist, wie vor zehn Jahren, so lässt sich mit dem Schüler- und Studentenstatus in vielen Bereichen nachwievor eine „Schonfrist“ einräumen. Wer sich genau informiert und Tarife vergleicht, der kann sich weiterhin auf die „wichtigen Dinge“ des Lebens konzentrieren - aber Achtung: Die Rabatte auf Studentenparties sollte man dennoch nicht immer voll ausschöpfen. |
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Preisirrtümer und Änderungen vorbehalten:
Die angegebenen Leistungen und Preisangaben dienen lediglich als Entscheidungshilfe. Sie umfassen keine Garantiezusage. Eine vollständige Leistungsbeschreibung, z. B. Preislisten mit Verbindungsentgelten und Bedingungen zu Tarifen in der jeweils aktuellen Fassung, finden sich in den veröffentlichten Preislisten und AGBs der genannten Unternehmen.
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