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Umzugstipps

Bestimmte Umzüge werden von der ARGE finanziell unterstützt

Ein Umzug ist an sich schon aufwendig, anstrengend und nicht zuletzt auch teuer genug, so dass die meisten Menschen sicher froh und dankbar sind, wenn endlich alles überstanden ist. Wer als Bürger jedoch nicht in vollem Umfang für den eigenen Lebensunterhalt aufkommen und Leistungen aus dem Bereich Hartz IV bezieht, erfährt am eigenen Leib, dass de Umzug durchaus noch weitaus stressiger werden kann. Auch für Aufstocker gestaltet sich der Wechsel des Wohnortes schnell ziemlich zeitraubend.

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Umzug aus privaten Gründen

Auch Umzüge aus privaten Gründen sind zulässig

Zunächst einmal sei gesagt, dass ein Umzug grundsätzlich beim Arbeitsamt bzw. der Arbeitsagentur anzumelden ist, sofern Hartz-IV-Leistungen bezogen werden.

Denn durch den Wohnungswechsel kann es schlichtweg zu einer Verschiebung der behördlichen Zuständigkeit kommen. Wissenswert für Hartz-IV-Bezieher: Auch sie haben auf jeden Fall das Recht, umzuziehen.

Dies gilt selbst dann, wenn der zuständige Sachbearbeiter sich gegen einen solchen Umzug ausspricht und das Motiv für den Umzug beim Arbeitsamt als rein privates eingestuft wird, weil kein neuer Job der Grund für das Vorhaben ist.

Jedoch werden Bürger kaum in den Genuss von Umzugszuschüssen kommen, wenn der Grund für den Umzug beim Arbeitsamt nicht als berufsbedingt angemeldet wird.

Kosten ohne Hilfe der ARGE oft zu hoch

Allerdings ist es wie so oft letztlich dann doch nicht ganz so einfach. Denn gerade wegen der hohen Kosten, die ein Umzug verursacht, stellt sich den Mitarbeitern zwangsläufig die naheliegende Frage, mit welchen Mitteln die Empfänger von Hartz IV oder von Arbeitslosengeldleistungen ohne fremde Hilfe die Umsetzung des Wohnortswechsels auf die Beine stellen wollen oder bereits gestellt haben.

Diese Überlegung wird vermutlich vor allem dann gestellt werden, wenn Sie ihrem Umzug ohne die Zustimmung des Arbeitsamtes durchführen. In der Regel wird das Amt nichts gegen Ihren Wunsch einzuwenden haben, sofern Sie sonst die Bereitschaft zur Mitarbeit erkennen lassen. Und noch ein anderer Aspekt spricht generell dafür, den Umzug dem Arbeitsamt frühzeitig mitzuteilen. Denn: Einerseits kann es dazu kommen, dass der fehlende Anmeldung zu einer Kürzung der Ansprüche führt.

Andererseits – und dies kann noch ärgerlich sein – haben Bürger unter Umständen die Chance, dass sich das Amt an den Kosten für den Umzug beteiligt. Aufgrund der persönlichen Situation kann es sicher niemand leisten, nicht einmal den Versuch zu unternehmen, Zuschüsse für den Wohnortswechsel zu beantragen.

Gute Chancen auf Unterstützung bei berufsbedingtem Umzug

In diesem Zusammenhang ist von der Umzugskostenbeihilfe die Rede. Ob zusätzliche Leistungen durch die zuständige ARGE erbracht werden, hängt stets von der individuellen Lage der Antragsteller ab. Mit einem sollten Empfänger von Arbeitslosengeld oder Hartz IV jedoch von Anfang an eher nicht rechnen: Die Beauftragung eines professionellen Umzugsunternehmens wird das Arbeitsamt wohl niemals unterstützen.

Dennoch ist es durchaus möglich, dass Sie einen Zuschuss oder sogar die volle Summe zugesprochen bekommen, die Sie für die Miete eines geeigneten Transportfahrzeugs entrichten müssen. Dies ist vorrangig dann der Fall, wenn Verbraucher einen Umzug beim Arbeitsamt anmelden, der aus beruflichen Gründen ansteht. Wichtig ist dieser Hinweis somit sowohl für die Aufstocker als auch jene Empfänger von Hartz IV, die einen neuen Arbeitsplatz in Aussicht haben.


Berufsbedingter Umzug Kosten Arbeitsamt Arbeitsagentur ARGE

Deutliche Verkürzung der Fahrtzeit guter Grund für Umzüge

Denn Arbeitnehmer müssen keineswegs jede Fahrtstrecke auf sich nehmen, um den Arbeitsplatz zu erreichen. Das alltägliche Pendeln zwischen Wohn- und Arbeitsort kann durch einem Umzug mit Beihilfe durch die ARGE verhindert werden, wenn sich die Fahrtzeiten so um wenigstens 60 Minuten verringern lassen.

Wird diese zeitliche Einsparung aller Wahrscheinlichkeit nicht erreicht, kann das Amt die Frage nach einem berufsbedingten Umzug verneinen und die Unterstützung ablehnen.

Bürger, die einen geplanten Umzug beim Arbeitsamt anmelden möchten, sollten sich durch die Richtwerte jedoch nicht vom Versuch abschrecken lassen. Denn zum einen kann sich immer wieder etwas an diesen Richtlinien ändern.


Fristen und Anforderungen regelmäßig kontrollieren

Zum anderen handelt es sich oftmals um Einzelfallentscheidungen, bei denen der Sachbearbeiter zumindest einen geringen Spielraum ausschöpfen kann, so dass vielleicht unerwartet doch Gelder bereitgestellt werden.

Schon ein Blick auf den Internetauftritt der Bundesagentur für Arbeit oder die regionalen Behördenangebote bringt erste Klarheit, wie die persönlichen Chancen auf eine (wenigstens anteilige) Erstattung der Umzugskosten stehen, wenn ARGE-Kunden den Umzug dem Arbeitsamt bekanntgeben.

Um zu verhindern, dass bestehende Ansprüche gekürzt werden, sollten Bürger möglichst früh den Umzugswunsch kundtun. Wie bei der Ummeldung des Wohnsitzes sollten Sie den Umzug beim Arbeitsamt spätestens sieben Tage vor dem geplanten Datum anmelden


Mögliche Gründe, die einen Umzug nötig machen

Es gibt eine Reihe von Gründen, weshalb der Wechsel der Wohnung zwingend erforderlich werden kann und auch finanzielle Hilfe von Seiten der ARGE garantiert wird. Dazu gehört zum Beispiel die Kündigung des bestehenden Mietverhältnisses durch den Vermieter. Die Kündigung ist zeitnah bei der Arbeitsagentur vorzulegen.

Auch die bevorstehende Geburt eines Kindes kann zu einer Veränderung des bisherigen räumlichen Bedarfs führen. Schon aus eigenem Interesse ist es hier ratsam, den Umzug schnellstmöglich mit dem Arbeitsamt zu vereinbaren, um nicht erst kurz vor der Geburt des Nachwuchs mit der Arbeit zu beginnen.

Da die Behörden stets daran interessiert, die Ausgaben so gering wie möglich zu halten, haben Bürger vor allem dann gute Karten, dass sie beim Umzug vom Arbeitsamt Mittel erhalten, wenn durch den Wechsel der Wohnung geringere Mietkosten erzielt werden. Als Nachweis zur Mietkostensenkung reicht die Vorlage des neuen Mietvertrages aus.

Ein weiteres gutes Argument für einen Umzug sind gesundheitliche Gründe. In diesem Zusammenhang sind Atteste vom Arzt gefragt, die eine Unzumutbarkeit der Wohnsituation nachweisen und einen Auszug aus der alten Wohnung erforderlich machen.


ARGE Mietkaution übernahme

Auch die Mietkaution wird zunächst übernommen

Übernommen werden beim Umzug vom Arbeitsamt normalerweise nicht nur die Transportkosten. Je nach persönlicher Situation kommt zudem der Zuschuss für die Erstausstattung (etwa beim Auszug aus dem Elternhaus) in Frage. Zudem werden meist auch Verpflegungskosten erstattet. Auch die übliche Mietkaution für die neue Wohnung finanziert die Arbeitsagentur.

Allerdings handelt es sich in diesem Fall lediglich um einen Kredit, der am Ende des Mietverhältnisses zurückgezahlt wird. Frühere Kautionen werden an dieser Stelle verrechnet.

Bevor Sie Ihren Umzug durchführen, sollten Sie sich unbedingt die schriftliche Bestätigung der Kostenübernahme besorgen. Zudem muss auf jeden Fall vorab eine Bewilligung des Umzugsvorhabens vorliegen, damit Sie später nicht hinter Ihren Ansprüchen herlaufen müssen.

Arbeitsamt kann Bürger zum Wohnungswechsel zwingen

Zum Schluss noch ein weiterer wichtiger Hinweis: Es kann vorkommen, dass die ARGE die Empfänger von Sozialleistungen zu einem Umzug drängt. Dies ist das gute Recht des Arbeitsamtes – insbesondere dann, wenn sich durch den Wechsel des Wohnorts die Chancen auf einen neuen Job verbessern lassen. Von jetzt auf gleich darf ein solcher Umzug jedoch nicht gefordert werden.

Diesbezüglich sieht der Gesetzgeber eine sechsmonatige Frist vor, bis zu deren Ende Bürger eine neue, passende Wohnung gesucht haben müssen. Die erstbeste Wohnung müssen ARGE-Kunden also nicht beziehen. Erst wenn nach diesen sechs Monaten keine neue Wohnung gefunden wurde, kann die ARGE die Zahlung der Miete einstellen. In Fällen dieser Art muss das Amt zudem für alle anfallenden Kosten aufkommen.

So schlecht, wie oft und gerne in den Medien behauptet wird, ist die Position der Bürger der ARGE gegenüber nicht. Verbraucher sollten nur möglichst genau ihre Rechte und Pflichten kennen, um keine Risiken einzugehen, wenn sie ihren Umzug beim Arbeitsamt anmelden und auf Zuschüsse und Kostenerstattung hoffen.





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