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| Umzugstipp |
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| Umzüge sind ein ziemlicher Kraftakt, sowohl nervlich als auch körperlich. Wer es sich leisten kann ist da mit einem Umzugsunternehmen gut beraten. Aus Kostengründen werden sich die meisten Wohnungswechsler jedoch für einen privaten Umzug entscheiden. Aus diesem Grund haben wir Ihnen hier die wichtigsten Tipps und Tricks der Umzugsprofis im Hinblick auf das sinnvolle Packen von Umzugskartons zusammengestellt: |
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Die Kartonwahl
Es empfiehlt sich, spezielle Umzugskartons aus dem Baumarkt oder von Online-Händlern zu verwenden. Die sind nicht teuer – die Kosten liegen um die 2 Euro pro Stück – und im Gegensatz zu anderen Kisten sind sie stabil, leicht zu stapeln und zu tragen. Zudem lassen sich genormte Umzugskisten 3-4 mal verwenden und können nach dem Umzug wieder verkauft werden. Am besten sind zweilagige Kartons geeignet. Diese sind stabil genug, um darin auch schwere Gegenstände wie Bücher und kleinere Haushaltsgeräte zu transportieren. Verschiedene Kartongrößen braucht man nicht unbedingt: Wählt man nur eine Größe, lassen sich die Kartons im Umzugswagen leichter stapeln.
Günstige Kartons und weiteren nützlichen Umzugsbedarf wie Klebebänder, Polstermaterialien und Transportgeräte finden Sie im Netz z. B. unter http://www.ummelden-umzugsshop.de |
Wie viele Kartons?
Wie viele Kartons man benötigt, hängt natürlich von der Größe der Wohnung ab und davon, wie viel sich im Laufe der Jahre angesammelt hat. Eine Faustformel besagt: Pro Quadratmeter Wohnung braucht man einen Karton. Zusätzlich sollte man ein paar Ersatzkartons extra zur Hand haben, es gibt immer Gegenstände, die man in seine Berechnung nicht einbezogen hat. |
Das Packen
Bevor Sie mit dem Packen beginnen, sollten Sie bereits ein paar Wochen vor dem Umzug alle nicht mehr gebrauchten Dinge aussortiert – diese können entweder auf den Sperrmüll oder man kann sie verschenken bzw. auf dem Flohmarkt verkaufen.
Geht es ans eigentliche Packen der Kartons, sollte man Gegenständen nach ihrer Größe trennen und ordnen, was in der neuen Wohnung sofort benötigt wird und was man erst später braucht. Kleinigkeiten wie Spielzeug, Schmuck, etc., kann man in kleinen Kisten und Kartons, etwa Schuhkartons, verstauen und dann in die Umzugskartons packen.
Dinge, die während des Umzugs oder bald in der neuen Wohnung gebraucht werden, verstaut man am besten in einem „Notfallkarton“. Dazu gehören etwa Lebensmittel und Geschirr für den ersten Abend, persönliche Gegenstände, ein paar Kleider, Zahnbürste, Waschzeug, etc.
Gegenstände wie Handtücher, Wäsche, Geschirr und Besteck, die Sie bereits in den ersten Tagen benötigen, sollten Sie ebenfalls in einen extra Karton packen. Das gleiche gilt für Ihre persönlichen Unterlagen.
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Nicht zu schwer befüllen
Wichtig ist, dass die Umzugskartons nicht zu schwer werden. Schließlich sollen die Helfer und man selbst die Pakete auch noch tragen können. Mehr als 20 kg sollte ein Karton nicht wiegen. Daher füllt man Kartons am besten nur zur Hälfte mit schweren Gegenständen wie Büchern und füllt dann mit leichteren, z. B. Handtücher, Geschirrtücher oder Wäsche, auf.
Schwere Gegenstände gehören dabei nach unten in den Karton, die |
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| leichten nach oben. Gleiches gilt auch beim Stapeln im Umzugswagen: Die schwersten Kartons sollten immer zuerst eingeladen werden. Bücher stellt man am besten Rücken an Rücken in die Kiste – so können sie nicht ineinander rutschen.
Hat man doch mal einen Karton zu schwer gepackt, kommen die Ersatzkartons zum Einsatz und man teilt den Ballast auf zwei Kartons auf. |
Empfindliche Gegenstände verpacken
In jedem Haushalt gibt es natürlich auch empfindliche und/oder zerbrechliche Gegenstände, die man nicht ohne Schutz in Kisten verpacken kann. Druckempfindliche Dinge verstaut man daher am besten in Hartschalenkoffern oder ähnlichen stabilen Behältnissen. Zerbrechliche Gegenstände, Gläser, Deko, Geschirr usw. wickelt man in Papier ein – besser geeignet als Zeitungspapier ist spezielles Packpapier bzw. Luftpolsterfolie, da bei Zeitungspapier die Druckerschwärze abfärben kann. Wichtig ist ebenso, die Kartons gut auszupolstern, damit die Gegenstände im Karton nicht umherrollen. Neben Packpapier eignen sich dafür auch Handtücher und Geschirrtücher, die man ja ohnehin verpacken muss. Profis benutzen zu diesem Zweck sogenannte Eckenschützer, die Sie in jedem Umzugsshop erstehen können. |
Beschriften
Man erspart sich mühevolles Suchen in der neuen Wohnung, wenn man die Kartons schon beim Verpacken beschriftet – am besten auf der Seite der Umzugskartons, sodass die Notizen auch dann noch erkennen sind, wenn die Kartons gestapelt sind. Darauf vermerkt man dann den Inhalt und das Zimmer, in das die Kartons sollen; so wissen die Umzugshelfer gleich, wohin mit den Kisten. Zusätzlich kann man auch die Priorität auf den Kartons notieren, also die Reihenfolge, in der diese ausgepackt werden sollen. Kartons mit zerbrechlichen Gegenständen sollte man natürlich auch kennzeichnen. Als sehr praktisch hat sich zudem die Kennzeichnung nach Gewicht erwiesen. Wenn Sie Ihre Kisten in leicht, mittel und schwer unterteilen, können Ihre schwächeren Helfer schwere Kisten gleich meiden und auch das Stapeln im Transporter geht so zügiger voran. |
| Tipps |
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Sollten Sie Ihre Umzugskisten wiederverwenden wollen oder nach dem Umzug weiterverkaufen, |
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empfiehlt es sich die Kisten nicht direkt zu beschriften, sondern ablösbare Etiketten zu verwenden. Diese erhalten Sie ebenfalls in speziellen Umzugsshop. |
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Profis verwenden für die verschiedenen Beschriftungskategorien zudem einen Farbcode: Schwere |
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Kisten und der Notfallkarton können z. B. in rot gekennzeichnet werden, mittelschwere und Kartons mit Gegenständen für die nächsten Tage in gelb und leichte sowie Kartons mit „unwichtigen“ Dingen in grün. |
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Wer noch einen Schritt weitergehen will, kann die Kartons auch direkt in der Reihenfolge, in der |
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Sie eingeladen werden sollen, nummerieren. Dabei sollten Sie bei den schweren und zunächst irrelevanten Kisten anfangen und bei den leichten sowie Ihrem Notfallkarton aufhören. |
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