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| Ratgeber |
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Eines der wichtigsten Utensilien für den Wohnungswechsel sind Umzugskartons. Viele greifen aus Kostengründen auf Bananenkisten oder ähnliche Pappkartons aus dem Supermarkt zurück. Natürlich kann man seinen Hausrat auch darin unterbringen – besser verpackt ist er jedoch in speziellen Umzugskartons, wie es sie im Baumarkt und bei Fachhändlern für Umzugsmaterialien gibt.
Umzugskartons sind besonders stabil, da sie aus wellig gelegter Pappe bestehen. Es gibt sie sowohl in einwelliger als auch in zweiwelliger Ausführung. Die zweiwellige Version eignet sich besonders gut für schwere Gegenstände wie Bücher, dicke Ordner und Ähnliches. Der größte Vorteil von Umzugskartons besteht allerdings in ihrem Tragekomfort: Durch ihre Haltegriffe lassen sie sich leichter und vor allem rückenschonender tragen. Auch der Boden ist durch die doppelte Faltung stabiler und verhindert, dass zerbrechliches Umzugsgut plötzlich herausfällt und auf dem Boden zerschellt.
Wie bereits erwähnt, findet man Umzugskartons in jedem Baumarkt. Allerdings hat man während des Wohnungswechsels schon genug zu tragen – bequemer ist es, wenn man die Kartons im Internet bestellt. Dort gibt es Händler, die sich auf den Vertrieb von Umzugskisten und -materialien wie Klebeband, Luftpolsterfolien, Sackkarren usw. spezialisiert haben. Bei Online-Bestellung erfolgt die Lieferung dann meist bis direkt vor die Haustür. |
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Wie viele Kartons benötigt man? Aber wie viele Umzugskartons braucht man überhaupt? Das hängt natürlich immer von der Größe der Wohnung ab sowie von der Anzahl der Personen, die diese bewohnen. Eine Faustformel besagt, dass man etwa eine Kiste pro Quadratmeter Wohnfläche benötigt. Wohnen mehr Personen in einem Haushalt oder lebt man bereits sehr lange dort, sammelt sich allerdings oft mehr Hausrat an. Daher stimmt diese Faustformel nicht immer. Wer es genauer wissen möchte, findet auf Online-Umzugsportalen spezielle Rechner, die den Bedarf an Umzugskartons kalkulieren. |
Ohnehin sollte man nicht vergessen, immer ein paar Kisten mehr zu besorgen – sollte doch mal ein Karton zu schwer werden, kann man das Gewicht dann auf die übrigen Kartons verteilen.
Umzugskisten richtig packen
Geht es ans Packen der Umzugskartons, lautet einer der wichtigsten Hinweise: Nicht zu schwer packen! Schließlich wollen die Kisten aus der alten Wohnung heraus und in die neue Wohnung hineingetragen werden. Mehr als 20 Kilo sollte ein Karton daher nicht wiegen. Besser ist es, alle Kisten mit etwa 15 Kilo Umzugsgut zu füllen. Zur Überprüfung kann man die Umzugskisten während des Packens auf eine Personenwaage stellen und sie zwischendurch immer mal wieder anheben.
Bücher und Aktenordner sind besonders schwer. Umzugskartons sollten daher nie komplett damit gefüllt werden. Am besten packt man die Kisten nur bis zur Hälfte mit Büchern. Dabei stellt man sie aufrecht Rücken an Rücken, das verhindert, dass sie ineinander rutschen. Auffüllen kann man den Karton dann mit leichteren Gegenständen wie Handtüchern oder Wäsche. Schwere Gegenstände gehören in den Kartons grundsätzlich nach unten, sonst zerdrücken sie leichtere Dinge.
Der Hausrat soll während des Umzugs natürlich keinen Schaden nehmen, nicht zerdrücken und nicht zerkratzen. Hohlräume in den Kartons füllt man daher am besten mit weichen, schützenden Materialien aus. Dafür kann man geknülltes Seidenpapier verwenden oder Luftpolsterfolie, die durch ihre mit Luft gefüllten Kammern besonders gut vor Druck schützt. Auch Handtücher und Geschirrtücher eignen sich, um Lücken zu stopfen. Geschirr, Gläser und Porzellan wickelt man in Seidenpapier ein. Zeitungspapier ist trotz seiner Beliebtheit weniger geeignet, da die Druckerschwärze abfärben kann. Für Geschirr und Glas gibt es auch spezielle Umzugskisten mit Fächern im Innenraum, in welche das zerbrechliche Gut einsortiert wird. |
Umzugskartons richtig stapeln
Beim Packen hat sich das Prinzip „das Schwere nach unten, das Leichte nach oben“ bereits bewährt. Dieses Prinzip kommt daher auch zur Anwendung, wenn man die Umzugskartons im Möbeltransporter stapelt. Zuunterst sollten die schwersten Kisten stehen, oben drauf kommen die leichteren Kartons. So verhindert man Druckschäden. Damit die Umzugshelfer es beim Stapeln leichter haben, kann man Vorbereitungen treffen und die Kartons in der Wohnung entsprechend sortieren. Schwere Kisten stellt man in die Nähe der Tür, so nehmen die Helfer sie als erstes mit und räumen sie in den Transporter ein; leichte Kartons stehen weiter hinten in der Wohnung.
Umzugskisten richtig beschriften
Wohin kommt welcher Karton? Vor dieser Frage stehen die Umzugshelfer, wenn sie die Kisten in die neue Wohnung tragen. Eine große Hilfe ist es, wenn man die Kartons im Vorfeld |
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beschriftet hat. Auf die Oberseite und auf die Seite der Kartons kommen dabei jeweils folgende gut lesbare Notizen:
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In welches Zimmer gehört der Karton in der neuen Wohnung? |
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Welcher Inhalt ist hier verpackt? |
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Zerbrechlich oder nicht? |
Auch die sogenannte Notfallkiste mit den wichtigsten Utensilien für die ersten Tage nach dem Umzug sollte speziell markiert werden. Unter Umständen kann man sich auch einen Farbcode ausdenken: Rot könnte etwa für besonders schwere oder wichtige Kisten und grün für leichte oder unwichtige stehen. Wer es seinen Helfern besonders einfach machen möchte, kann die Kisten auch gleich in der Reihenfolge, in der sie verladen werden sollen, nummerieren.
Sollten Sie die Umzugskisten wiederverwenden oder nach dem Umzug veräußern wollen, sollten Sie leicht lösbare Haftnotizzettel verwenden. Noch besser geeignet sind spezielle Etiketten, die es ebenfalls beim Fachhändler gibt. So bleiben die Kartons trotz Nutzung in einwandfreiem Zustand.
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