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| Umzugskosten |
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| Dass ein Umzug kein billiges Unterfangen ist, dürfte jedem klar sein, der bereits einmal einen Wohnungswechsel vorgenommen hat. Dennoch sind selbst erfahrene Umzügler immer wieder überrascht, welche Kosten tatsächlich entstehen. Gerade „versteckte“ Kosten wie die Gebühren für Ummeldungen, neue Anschlüsse und Schönheitsreparaturen werden häufig nicht eingeplant und können trotz geringer Einzelsummen zusammengenommen ein großes Loch in die Haushaltskasse reißen. Daher wollen wir nachfolgend klären, mit welchen Auslagen Sie bei einem Wohnungswechsel rechnen müssen. |
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| Privatumzug |
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Die Kosten für einen privaten Wohnungswechsel können stark variieren und sind abhängig von der Größe der Wohnung, der Entfernung zwischen den beiden Wohnungen und der Menge des Hausrats, die transportiert werden muss.
Auch, wenn man auf die Beauftragung einer Möbelspedition verzichtet und die neue Wohnung in der Nähe der alten ist, sollte man für einen Do-It-Yourself-Umzug zwischen 500 und 1.000 Euro veranschlagen. Beim Umzug in Eigenregie muss man dabei folgende Kosten einkalkulieren: |
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Materialkosten, etwa für Umzugskartons und weiteres Verpackungsmaterial. |
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Spezielle Umzugskartons kosten etwa zwei Euro pro Stück. |
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Kosten für den Umzugstransporter: Wer keinen eigenen Transporter besitzt oder über Bekannte |
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verfügt, die einen geeigneten Transporter besitzen, wird den Umzugswagen bei einer Mietwagenfirma anmieten müssen. Wie teuer das wird, hängt natürlich von der Größe der Wohnung und der Menge des Hausrats ab. Für kleinere Sprinter fallen pro Tag im Durchschnitt Kosten zwischen 60 und 90 Euro an. 2,4-Tonner kosten dagegen zwischen 120 und 190 Euro pro Tag. Dazu kommen die Kosten für die gefahrenen Kilometer und natürlich die Bezinkosten. |
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Oft helfen Freunde und Bekannte beim Packen und Kistenschleppen. Kann man jedoch nicht |
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genügend freiwillige Helfer organisieren, helfen zum Beispiel Studenten aus. Für diese privaten Helfer sollte man einen Stundenlohn von etwa zehn bis 12 Euro einkalkulieren. |
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Eventuell ist der Mieter bei Auszug verpflichtet, die alte Wohnung zu renovieren. Übernimmt man |
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die Arbeiten selbst, kann man sich auf die reinen Materialkosten beschränken. Etwa 30 qm Wohnfläche zu streichen, wird mit ca. 25 Euro zu Buche schlagen. Profis sind natürlich deutlich teurer. Eventuell können auch hier private Helfer aushelfen, die um die zehn Euro Stundenlohn für Tapezieren und Streichen berechnen. |
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Zusätzlich sollten Sie für oben erwähnte „versteckte“ Kosten ein Polster von ca. 150 Euro |
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einplanen. Es gibt immer Dinge, die man trotz sorgfältiger Planung nicht einkalkuliert und sei es nur das „Zubruchgehen“ von Haushaltsgeräten während des Transports. |
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Umzug mit einem Möbelspediteur
Beauftragt man einen Möbelspediteur mit der Durchführung des Umzugs, hat man meist die Wahl zwischen verschiedenen Leistungen: Ein Full-Service-Angebot schließt das Verpacken, Abbauen und Aufbauen der Möbel und selbstverständlich den Transport mit ein. Gegebenenfalls auch noch weitere organisatorische Leistungen wie die Beantragung einer Halteverbotszone zum Abstellen des Umzugswagens. Das ist natürlich die komfortabelste Variante, aber auch die kostspieligste. Günstiger wird es, wenn man seinen Hausrat selbst verpackt und die Möbel soweit wie möglich selbst abbaut. |
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Generell kann man für eine 1- bis 2-Zimmer-Wohnung Kosten zwischen etwa 450 und 850 Euro einplanen, je nach Service-Leistungen der Spedition. Die Umzugskosten für eine 3- bis 4-Zimmer-Wohnung steigen schnell auf über 1.000 Euro. Wenn die Entfernung zwischen den beiden Wohnungen allerdings größer als 50km ist, kann es noch teurer werden.
Dazu kommen die Kosten für das Ver- und Entpacken des Hausrats. In der Regel muss man hier mit 30 Euro pro Stunde rechnen. Auch das Auf- und Abbauen der Möbel kostet extra.
Möchte man den vollen Service, ist es daher am günstigsten, ein Komplett-Angebot mit der Umzugsfirma zu vereinbaren, das alle gewünschten Leistungen einschließt. Seriöse Umzugsunternehmen werden ohnehin vor dem Umzug die alte Wohnung besichtigen, den Aufwand abschätzen und einen Kostenvoranschlag erstellen.
Umzug von der Steuer absetzen
Umzugskosten sparen kann man, indem man Preise vergleicht, möglichst früh mit der Planung beginnt und möglichst viel in Eigenregie ausführt.
Aber es gibt noch eine Möglichkeit, den Umzug etwas kostengünstiger zu gestalten, denn auch Privatpersonen können Umzüge von der Steuer absetzen. Der Umzug mit einer Möbelspedition etwa kann als so genannte „Haushaltsnahe Dienstleistung“ veranschlagt werden, dasselbe gilt für kleinere Renovierungen, für die der Mieter einen Profi beauftragt hat. Bis zu 600 Euro können so pro Jahr steuerlich geltend gemacht werden.
Muss man aus beruflichen Gründen umziehen, lassen sich die Umzugskosten als Werbungskosten absetzen. Dazu gehören die Transportkosten, Maklergebühren, Reisekosten, die für die Fahrten zwischen den Wohnungen anfallen, und die Miete für die alte Wohnung, wenn man diese umständehalber noch nach dem Umzug weiterzahlen muss. Sogar 75% der Kosten für einen neuen Herd können von der Steuer abgesetzt werden. |
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Firmenumzug
Firmenumzüge sind ungleich aufwendiger und selbstverständlich teurer als Privatumzüge, da ein höherer logistischer Aufwand anfällt und mehr zu transportieren ist. Firmen und Geschäfte sind daher gut beraten, eine Spedition zu beauftragen, die sich auf Firmenumzüge spezialisiert hat. Diese hilft bei der Erstellung eines Umzugsplans und bei vielen organisatorischen Dingen.
Weitere Kosten können für Handwerker entstehen, beispielsweise Elektriker, Installateure, für den Anschluss von Telefonleitungen und Internet, etc. In die Umzugskosten sollten Firmen zudem einkalkulieren, dass eventuell eine Zwischenlagerung des Firmenbestands nötig wird. Hier fallen dann Mietkosten für das Lager an. Weiterhin sollten Firmeninhaber den Umsatzausfall für die Umzugstage mit einrechnen sowie die trotz Umzug weiterlaufenden Personalkosten. Eventuell wird auch die Anschaffung neuer Geräte oder Maschinen notwendig. |
Fazit
Welche Kosten bei einem Umzug tatsächlich entstehen ist sehr unterschiedlich und kann leider nicht pauschalisiert werden. Allerdings können Sie Ihre Ausgaben generell durch sorgfältige und vor allem rechtzeitige Planung minimieren. Hierzu empfiehlt sich die Nutzung von Umzugschecklisten. Diese erleichtern nicht nur die logistische Planung eines Wohnungswechsels, sondern liefern Ihnen auch einen Überblick über alle Dienste und Kosten, die auf Sie zukommen. |
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