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Behörde

Die neue Wohnung anmelden - der persönliche Besuch beim Amt ist unverlässlich

Seiner Definition nach ist der Wohnsitz der Ort, an dem jemand seinen Wohnsitz hat. Unterschieden wird von Rechts wegen zwischen dem so genannten Erst- oder auch Hauptwohnsitz und dem möglichen Zweiwohnsitz. Gesetzlich spielen die Regelungen bezüglich des Wohnsitzes in Deutschland in verschiedenen Zusammenhängen eine Rolle. So kommt der Nachfrage nach dem Hauptwohnsitz beispielsweise in steuerlicher Hinsicht eine wesentliche Bedeutung zu. Wer sich um die Durchführung eines Umzuges kümmern muss, kommt auch um die ordnungsgemäße Anmeldung des Wohnsitzes nicht umhin.

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Typisch deutsch – so mögen vor allem Bürger aus dem Ausland denken, wenn sie die klaren zeitlichen und Vorgaben im Rahmen der geltenden Meldepflicht erkennen müssen, die hierzulande vom Gesetzgeber festgelegt wurden. Wer nicht gerade im Besitz eines Diplomatenausweises ist, muss die Anmeldung bzw. Ummeldung des Wohnsitzes innerhalb bestimmter durchaus eng gesteckter Zeiträume vornehmen. Dabei ist eine zeitnahe Anmeldung gerade im eigenen Interesse. So kann eine verspätete Ummeldung dazu führen, dass Verbraucher im Falle bevorstehender Wahlen noch am alten Wohnort ihr Kreuz machen müssen statt in der neuen Heimat.

Mittlerweile jedoch hat der Gesetzgeber den Bürgern, die ihren Wohnsitz anmelden müssen, eine Hürden aus dem Weg geräumt. So ist es seit dem Sommer des Jahres 2004 beispielsweise nicht mehr nötig, eine Bestätigung des neuen Vermieters mit einzureichen, wenn die Anmeldung des Wohnsitzes beim zuständigen Einwohnermeldeamt vorgenommen werden soll. Die Mieter können die Behörde also ohne Probleme aufsuchen, ohne den Vermieter mit der Bitte um eine so genannte Einzugsbestätigung belästigen zu müssen.


Wohnsitz anmelden

Bisher keine Online-Anmeldungen nutzbar

In einem Punkt wird so mancher Mieter enttäuscht sein: Die virtuelle Anmeldung des Wohnsitzes ist nur insofern möglich, dass per Internet die auszufüllenden Unterlagen heruntergeladen und ausgedruckt werden können.

Das Einreihen in die Schlange der Wartenden beim Amt können sich die umziehenden Verbraucher leider eher nicht ersparen. Aus einem einfachen Grund: Die Mitarbeiter des Einwohnermeldeamtes müssen auch im Personalausweis der Kunden eine entsprechende Eintragung vornehmen und den alten durch den neuen Wohnsitz ersetzen.

Daraus ist auch abzulesen, dass Bürger mit einem Anmeldewunsch neben dem ausgefülltem Meldeformular auch ihren gültigen Personalausweis mit sich führen müssen. Im Falle einer Ummeldung der gesamten Familie reicht es aber in der Regel, wenn ein Familienmitglied vor Ort erscheint, um die Anmeldung des Wohnsitzes vornehmen zu lassen.

Alternativ zum Personalausweis kann auch der (gültige) Reisepass ausreichend sein. Der oder die anmeldende Person muss bei einer „Sammelmeldung“ zwangsläufig die Ausweise aller anzumeldenden Personen mitbringen. Beim ganz jungen Nachwuchs kann die Geburtsurkunde eingereicht werden, sofern noch kein Kinderpass vorliegt.


Fristen einhalten, um Bußgelder zu umgehen

In einigen wenigen Ausnahmefällen ist es ausreichend, wenn Sie als zugezogener Bürger die Unterlagen mitsamt einer Kopie des Personalausweises auf dem Postweg an die Behörde verschicken. Dies bringt Ihnen jedoch nur einen zeitlichen Aufschub für den persönlichen Termin beim Amt, denn die Eintragung im Ausweis muss natürlich dennoch erfolgen. Wie in den meisten Meldeangelegenheiten sieht der Gesetzgeber auch bei der Adressänderung kurze Frist vor.

Sofern es sich um eine Anmeldung in einem neuen Ort handelt, sollten Sie möglichst innerhalb einer einzigen Woche Zeit für die Anmeldung einplanen. Meldefristen von mehr als sieben Tagen werden nur in seltenen Fällen zugrunde gelegt. Wer diese Fristen nicht wahrnimmt, nicht vom Einwohnermeldeamt verhängte Bußgelder in Kauf. Wie hoch genau diese liegen, unterliegt in gewisser Weise dem regionalen behördlichen Ermessenspielraum.


Wohnsitz anmelden

Mit Ausgaben ist ohnehin in zunehmendem Maße zu rechnen. Denn immer öfter erheben die Behörden – sowohl die Einwohnermelde- als auch die mancherorts ebenfalls zuständigen Bürgerämter – eine Gebühr für die Wohnsitz-Anmeldung. Allerdings sind diese Kosten eher geringfügig und im einstelligen Eurobereich zu finden.

Die möglichst baldige Anmeldung des neuen Wohnsitzes ist für die Verbraucher nicht nur aufgrund drohender Bußgelder ratsam. Denn auch für andere Ummeldungen und Anmeldungen ist dieser Prozedur nötig.

Denn auch Versicherungen, Führerscheine und die Autokennzeichnen bzw. die Zulassung eines Fahrzeugs allgemein gilt es auf den neuen Wohnort umzumelden. Zeitlicher Verzug kann sich somit auch in vielen anderen Bereichen negativ auswirken, weshalb frühzeitige Planung in jedem Fall die bessere Vorgehensweise ist.


Krank? Bestimmen Sie einen Bevollmächtigten mit der Abgabe der Unterlagen!

Wer aus gesundheitlichen oder anderen gewichtigen Gründen nicht imstande ist, die Wohnsitz-Anmeldung persönlich vorzunehmen, kann von der Möglichkeit Gebrauch, eine bevollmächtigte Person mit der Anmeldung zu beauftragen. Auf sprichwörtlich blauen Dunst sollten diese Helfer aber nicht bei der behördlichen Anlaufstelle erscheinen. In einigen Regionen reicht es nicht aus, die nötigen Unterlagen und eine schriftliche und unterzeichnete Vollmacht einzureichen.

Mitunter ist eine Beglaubigung der Dokumente nötig. Welche genauen Anforderungen für diesen Ablauf zu erfüllen sind, erfahren Sie durch einen kurzen Anruf bei der zuständigen Behörde oder den virtuellen Ausflug auf die Internetseiten Ihrer neuen Heimatstadt! Unterschreiben müssen Sie den Antrag ohnehin selbst, die Person Ihres Vertrauens kann lediglich Ihre Unterlagen in Ihrem Auftrag einreichen.

Um alle anderen Vorgänge möglichst reibungslos abwickeln zu können, kann für den Gang zum Einwohnermeldeamt gesagt werden: Am besten bringen Sie es rasch hinter sich. So haben Sie schnell mehr Zeit, um sich all den anderen Maßnahmen widmen zu können, die neben dem Anmelden des neuen Wohnsitzes mit dem Umzug verbunden sind. Die Redewendung „der frühe Vogel fängt den Wurm“ kann gerade beim Behördengang die richtige Einstellung sein. Wer ganz früh morgens die Anmeldung einreicht, hat oft Glück, dass es nicht einmal Wartezeiten gibt!



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