Rund um den Umzug

Tradition – Brot und Salz – Bedeutung beim Einzug

brot und salzVieles, was heute für jeden Haushalt selbstverständlich ist, war es in früheren Jahrhunderten eben nicht. Ein gutes Beispiel die Veränderungen in der Vergangenheit sind die so genannten Grundnahrungsmittel. Auf Brot möchte und muss heutzutage im Grunde niemand mehr verzichten. Und auch Salz findet sich wohl in jedem Küchenschrank zum Abschmecken und Würzen von Speisen.

Das war jedoch nicht immer so. Ärmere Menschen konnten sich den Kauf höchstens in Ausnahmefällen – vielleicht zu hohen Feiertagen – leisten. Sinnbildlich für diese Zeiten steht noch heute die Tradition, Menschen zum Einzug Brot und Salz zu überreichen. Mit der Folge, dass nach einer Einweihungsfeier zumindest bei den Salzreserven erst einmal nicht mit einem Mangel zu rechnen sein wird.

Glück, Gesundheit und Wohlstand für Beschenkte

Warum aber verschenkt man denn genau Brot und Salz? Nun, der Hintergrund der Tradition ist der, dass im beschenkten Haushalt immer ausreichend Brot und Salz vorhanden sein soll. Die symbolische Bedeutung hinter diesem Geschenk hingegen ist heute der Wunsch, dass den Empfängern der Gaben Wohlstand widerfahren soll. Auch Begriffe wie Gesundheit, Sesshaftigkeit und eine lange, gute Gemeinschaft finden sich in den Erklärungen zur Frage, weshalb noch heute Brot und Salz zum Einzug verschenkt werden.

Schon gewusst?

Tatsächlich leben Bräuche wie dieser in den vergangenen Jahren wieder verstärkt auf, nachdem es um manches der Rituale wenigstens zeitweise etwas still geworden war. Anders als früher aber haben die Gäste der frisch eingezogenen Mieter und Eigentümer inzwischen eine weitaus größere Auswahl. Nicht unbedingt muss es ein ganzer Laib Brot aus der Bäckerei samt einer abgepackten Menge Salz sein.

Auch kleine selbstgebackene Brotleckereien in Verbindung mit einen kleinen Fass Salz werden gerne verschenkt. Und selbst die Branche der Hersteller von Gratulations-Karten hat den Brauch für sich entdeckt und verkauft für diesen Zweck spezielle Karten, die mit Krümeln von Brot und kleinen Salztüten ausgestattet sind.

Religiöse und mythologische Bedeutung der Tradition

Doch kommen wir zurück zur eigentlichen, historischen Bedeutung der Tradition. Dass Salz einst ein so teures Gut war, lag nicht zuletzt daran, dass sich hier um den ersten Rohstoff handelt, auf den Zoll erhoben wurde – damals im Alten Rom. Sogar die Soldaten erhielten statt Münzen Salz als Sold. Im Wert war Salz lange Zeit sogar mit Edelsteinen und anderen Kostbarkeiten vergleichbar.

Neben dieser geschichtlichen Bedeutung spielen Salz und Brot aber auch in der Mythologie und den meisten Religionen eine wichtige Rolle. Schon im antiken Griechenland ging man davon aus, dass die Erdmutter selbst die Menschen das Backen von Brot gelehrt haben soll.

Und nicht nur christliche Würdenträger wissen, dass Brot und Salz an vielen Stellen der Bibel als Symbole zu finden sind. Unter anderem im Vaterunser („unser tägliches Brot“) und beim Abendmahl wird das Brot erwähnt bzw. verwendet.

Weitere Brot- und Salz-Traditionen

Wissenswert ist im Zusammenhang mit Brot und Salz aber auch: Nicht nur beim Einzug findet beides Verwendung. Je nach Kulturkreis wird der Verzehr der Grundnahrungsmittel auch als Ritual genutzt, um die Familie, Freunde und Bekannte gegen Krankheiten, Böses und früher auch gegen den Teufel zu schützen.

In manchen Ländern ist es zudem üblich, dass sich Frischvermählte nach dem Jawort eine Scheibe Brot teilen, die zuvor mit Salz bestrichen wurde. Auch erhalten Brautpaare von Verwandten und Hochzeitsgästen Brot und Salz als Geschenk zur Vermählung. Das Brot steht einmal mehr als Sinnbild für den Wohlstand. Zugleich soll das Geschenk zum Ausdruck bringen, dass das Paar immer genug zu Essen haben möge.

Darüber hinaus gibt es noch viele regional unterschiedliche Bedeutungen der Tradition, Brot und Salz zu verschenken oder gemeinsam zu verzehren. Ob es sich dabei nun um ein Geschenk handelt, damit das Salz den Beschenkten Glück und Wohlstand bringt und das Brot vor Hunger schützt, oder eine andere Intention, ist im Grunde nebensächlich.

Den meisten Schenkenden geht es heute ohnehin eher um den guten Willen und die nette Geste als um die historischen Wurzeln dieses so weit verbreiteten Brauchtums. In welcher Kultur die Tradition erstmals auftauchte, darüber streiten sich die Gelehrten übrigens nach wie vor.

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