Ratgeber

Die Kosten eines vorübergehenden Halteverbots sind vergleichsweise gering, gemessen am Nutzen. Das Halteverbot lässt sich online in Auftrag geben

Das Gefühl kennt jeder von uns. "Da war wieder einer schneller" oder "Da war wieder einer cleverer als ich selbst!" Viele von uns befinden sich tagtäglich auf der feierabendlichen Suche nach einem geeigneten Parkplatz, möglichst in der näheren Umgebung der eigenen Wohnung. Vorübergehende Halteverbotszonen grenzen den verfügbaren Parkraum zusätzlich ein. Doch sind diese Absperrungen durchaus legitim.

Erst durch eine Halteverbotszone ist es vielen Leuten erst möglich, den Umzugswagen vor der alten oder neuen Wohnung zu platzieren. In Ballungsräumen werden deshalb temporäre Parkverbotszonen nicht nur geduldet sondern seitens der Kommunen sogar gefördert. Der Beantragungsweg ist für viele von uns unbekannt. Deshalb haben es sich einige Online-Dienste zueigen gemacht, Interessenten bei der behördlichen Beantragung zu unterstützen. Mehr über die Vorteile und über die Kosten erfährt man im nachfolgenden Kapitel "Halteverbot bei Umzügen".

Die Kosten für die Beantragung eines vorübergehenden Halteverbots sind unterschiedlich. Das gilt sowohl für die Genehmigungspreise als auch für die Schilderaufstellung selbst.

Vorübergehendes Halteverbot bei Umzügen – Kostendetails und erhebliche regionale Preisunterschiede

Natürlich liegt es im Bestreben jedes Umziehenden den Wohnungswechsel möglichst kostengünstig zu gestalten. Hüten sollte man sich allerdings davor Parkräume selbst „zu reservieren“. Von den Ordnungskräften kann das als Eingriff in die Straßenverkehrsordnung gewertet und mit empfindlichen Geldbußen belegt werden. Es ist ein Fall bekannt, in dem einem Übereifrigen eine Geldbuße von 140 Euro auferlegt wurde. Die Preise für das offizielle, temporäre Halteverbot teilen sich in

  1. 1. den Ausgaben für das Genehmigungsverfahren und in
  2. 2. jede, die sich auf das Aufstellen der Parkflächenbeschilderung beziehen.

Wie unterschiedlich die Preisgestaltung ist, zeigt ein Blick auf unsere Tabelle, die einzelne Städte wie Köln, Berlin und Dresden aufführt.

Generell gilt, Preistransparenz ist immer gut. Angebote, die lediglich Kompletttarife ausweisen verbergen das Verhältnis zwischen Dienstleistung vor Ort und dem behördlichen Genehmigungsverfahren.

Besonders günstig ist die Genehmigung mit 19 Euro in Berlin. Spitzenreiter ist Köln mit 49 Euro für die gleiche Amtsleistung. Bei den Kosten für den Aufbau der Schilder legt Frankfurt am Main mit 119 Euro einen stolzen Preis vor. Zum Vergleich: In München und Dresden werden 40 Euro weniger veranschlagt. Besonders günstig ist die Errichtung einer Halteverbotszone in Hamburg. Hier fallen für Auf- und Abbau gerade mal 59 Euro an.

Übrigens: Bezahlen lässt sich der Halteverbotsauftrag bequem und in Sekundenschnelle im Web mit PayPal!

Es bedarf schon eines größeren Wagens, um den Hausrat zu verstauen und zu transportieren. Und da tut sich ein Problem auf: Wo parkt man diesen Wagen während des Be- und Entladens? Den Luxus freier Parkplätze vor der eigenen Haustür werden wohl nur Wenige genießen können. Gerade bei Umzügen in der Stadt ist es nicht leicht, einen Platz für die großen LKWs und Sprinter zu finden.

Daher ist es ratsam, für den Tag des Umzugs mobile Halteverbotszonen und Ausnahmegenehmigungen zu beantragen. Mit diesen kann man sich auch dort einen Stellplatz sichern, wo in der Regel viele Fahrzeuge parken und man keine Lücke finden würde. Ausnahmeregelungen erlauben, den Transporter in Halteverbotszonen abzustellen oder in einer Fußgängerzone.

Die Halteverbotszone kostet eine geringe Gebühr, bringt aber nicht zu unterschätzende Vorteile: Man spart Zeit bei der Parkplatzsuche und kann den Transporter direkt vor der Tür parken, hat so kürzere Wege, die man schwere Möbel und Kisten tragen muss. Mit Stühlen, Kisten oder Absperrband sollte man seinen gewünschten Parkplatz jedenfalls nicht reservieren.

Denn was Wenige wissen: Dies kann eine Behinderung des Straßenverkehrs darstellen und mit einem Bußgeld geahndet werden. Mit einer amtlich genehmigten Halteverbotszone ist man auf der sicheren Seite.

Anlaufstellen für die Beantragung der Ausnahmegenehmigungen sind die Straßenverkehrsämter, die Stadtverwaltung und die Landratsämter.

Beantragung einer mobilen Halteverbotszone

Sind vor der Haustür zwar Parkplätze vorhanden, aber ständig belegt, kann man die Einrichtung einer so genannten mobilen Halteverbotszone beantragen. Den Antrag sollte man mindestens zwei Wochen vor dem geplanten Umzug schriftlich stellen.

Es genügt ein formloses Schreiben, einige Städte und Gemeinden stellen online auch Musterschreiben zur Verfügung. Enthalten sollte das Schreiben in jedem Fall:

  • den Vor- und Zunamen
  • die neue Adresse
  • eine Telefon- und falls vorhanden eine Faxnummer, unter der man zu erreichen ist
  • die Örtlichkeit, an der die Halteverbotszone eingerichtet werden soll
  • das Umzugsdatum und der Zeitraum, den man für den Umzug benötigt

Für die alte und die neue Adresse muss jeweils gesondert eine Halteverbotszone beantragt werden.

Soll der Umzugswagen am Tag des Umzugs im absoluten Halteverbot abgestellt werden, benötigt man noch eine Ausnahmegenehmigung. Diese erhält man nach Antragstellung ebenfalls bei den oben genannten Anlaufstellen.

Bei der Antragstellung sollte man unbedingt die Länge des eingesetzten Transporters beachten, damit ausreichender Platz reserviert werden kann. Ein Sprinter benötigt zum Beispiel etwa 8 Meter Länge, ein 7,5-Tonner um die 12 Meter.

Auch das Zeitpolster sollte man nicht zu knapp kalkulieren, um ausreichend Zeit zum Be- und Entladen zu haben.

Kennzeichnen der Halteverbotszone

HalteverbotszoneNach der Antragstellung erhält man eine Straßenverkehrsbehördliche Anordnung und ein Aufstellungsprotokoll für das Aufstellen von Verkehrszeichen. Denn die Zone muss als solche gekennzeichnet werden.

Für mobile Halteverbotszonen gibt es amtliche „mobile“, also leicht anzubringende und wieder zu entfernende Schilder. Diese erhält man gegen zusätzliche Gebühren bei Fachhändlern oder kann sie etwa bei der Stadtverwaltung ausleihen.

Auf der Vorderseite der Schilder vermerkt man das Datum sowie Anfang- und Endzeit des Umzugs. Auf der Rückseite notiert man Telefonnummer und Adresse. Den Zeitraum der Aufstellung vermerkt man im Aufstellungsprotokoll.

Wichtig:

Es ist gesetzlich vorgeschrieben, dass die Schilder spätestens 72 Stunden, in einigen Bundesländern auch 94 Stunden angebracht werden. So sollen alle Anwohner eine Chance haben, Notiz davon nehmen zu können.

Falls der gewünschte und gekennzeichnete Parkplatz doch belegt sein sollte, kann man sich einfach an Polizei oder Verkehrswacht wenden. Diese werden dann, falls nötig, das widerrechtlich parkende Fahrzeug abschleppen lassen.

Die Preise von platzda werden für die unterschiedlichen Städte wie Berlin, Frankfurt, Hamburg, Köln und München hier auf dieser Preisliste ausgewiesen. Stand September 2015.

Firmen beauftragen

Um die Einrichtung der Halteverbotszone kann man sich selbst kümmern, was kostengünstiger ist, allerdings ist man dann auch selbst für An- und Abtransport sowie Auf- und Abbau des Schildes zuständig. Zieht man in eine weiter entfernte Stadt, ist das eher unpraktisch.

Man kann jedoch auch eine Firma damit beauftragen. Mittlerweile gibt es verschiedene Firmen, die sich auf die Einrichtung von Halteverbotszonen spezialisiert haben. Sie kümmern sich um die behördliche Anmeldung, leihen die Schilder, stellen diese auf und räumen sie auch wieder ab.

Auch Unternehmen und Möbelspeditionen bieten ihren Kunden oft den Service an, eine Halteverbotszone zu beantragen und einzurichten.

Gebühren

Die Einrichtung einer Halteverbotszone kostet Gebühren. In der Regel kostet die Genehmigung der Halteverbotszone zwischen 20 und 40 Euro, kann je nach Stadt, nach Länge der Haltezone und nach der gewünschten Dauer auch deutlich teurer sein. Dazu kommt die Gebühr für das Leihen der Schilder.

Die Beauftragung einer Firma ist in der Regel nicht viel kostspieliger. Hier unterscheiden sich die Preise stark nach den Städten: In Berlin ist man mit beispielsweise schon mit 50 Euro (inklusive Gebühren) dabei, in anderen Städten zahlt man zwischen 80 und 115 Euro – zuzüglich den Kosten für die Genehmigung der Halteverbotszone.

Halteverbot mieten

Kostendetails und die Beschreibung bei der Beantragung einer vorübergehenden Halteverbotszone.

Wie man eine vorübergehende Halteverbotszone bestellt und was bei der Beauftragung zu beachten ist, erfährt man hier.

Halteverbot bestellen

Das Halteverbot kann im Internet direkt beauftragt werden. Die Bezahlung erfolgt per PayPal.

Bestellen Sie online und rechtzeitig Ihre persönliche Halteverbotszone direkt vor dem Haus. Profis würden beim Möbeltransport nie auf ein temporäres Halteverbot verzichten.

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Online lässt sich im Vorfeld eines Wohnungsauszugs prima ermitteln, wie teuer das Vorhaben voraussichtlich werden wird. Allerdings finden sich auch verborgene Ecken, die ein hohes Einsparpotential haben und gerne übersehen werden.

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Geld sparen beim Umziehen – Umzugskosten einsparen

Wir haben eine nützliche Sammlung von Spartipps zusammengestellt. Anhand dieser Spartipps lassen sich einige typische Umzugskosten einsparen.

Allen Einsparbemühungen liegt stets die Berechnung der Umzugskosten zugrunde. An dieser Stelle sollte man also im Vorfeld Sorgfalt walten lassen. Viele Privatleute überfordert die Umzugsfinanzierung im Hinblick auf ihre Einkommensverhältnisse. Vor diesem Hintergrund kann es ratsam sein die Beantragung eines Umzugskredites in Erwägung zu ziehen. Bekanntlich ist die Aufnahme eines Kleinkredits kostengünstiger als die Überziehung des Girokontos.