Kabelanschluss

Jetzt Kabel Internet-Verfügbarkeit prüfen und den Anschluss-Test unverbindlich durchführen

Wenn es einen wirklichen Vorteil des immer schnelleren technischen Fortschritts gibt, dann ist dies wohl der, dass den Verbrauchern in ständig kürzeren Abständen und immer günstigeren Konditionen neue Produkte angeboten werden können. Vor allem in Bereich der Dienstleistungen von Telefonie über Mobilfunk und Internet bis hin zu TV-Angeboten sind es letztlich wie so häufig vor allem die Endverbraucher, die sich über den zunehmenden Wettbewerb auf dem ohnehin schon umkämpften Markt freuen können.

In den vergangenen paar Jahren hat sich der Markt vor allem dahingehend entwickelt, dass sich neben den bisher gefragten DSL-Tarifen und den noch älteren Analog-Angeboten gerade der Sektor Kabel Internet ausgesprochen rasant entwickeln konnte. Eine weitere Entwicklung, die im Prinzip hieraus resultierte, ist die Tatsache, dass an die Stelle der vormals gebräuchlichen Kombi-Produkte viele einzelne Tarifmodelle rückten.

Deutliche Veränderungen der Rahmenbedingungen

Besonders günstige Kabel-Internet-Angebote bietet Kabel Deutschland an. Waren in den Anfangstagen des Internet per Kabelnetz auf Kundenseite noch vorrangig Produkte gefragt, mit denen Haushalte und Unternehmen auf einen Schlag ihren Bedürfnisse in allen Bereichen abdecken konnten, fragten die Verbraucher zwischenzeitlich eher einzelne Komponenten aus den zunehmend umfangreichen Produktpaletten nach.

Dies lag zumeist daran, dass bis vor wenigen Jahren sowohl in der Sparte des normalen DSL als auch beim Kabelinternet mit den obligatorischen Laufzeiten von bis zu 24 Monaten gearbeitet wurde beim Vertragsabschluss. Dies hatte zur Folge, dass zusätzliche Leistungen wie dem Kabel-Internet-Anschluss eher ein weiterer Vertragspartner in diesem Bereich in Frage kam, als ein Wechsel in einen Kombi-Tarif, der alles aus einer Hand liefert.

Längst müssen sich Kunden mit Interesse an Kabelinternet aber nicht mehr so langfristig an einen bestimmten Anbieter binden und können bei den Laufzeiten im Einzelfall sogar im monatlichen Rhythmus die Provider wechseln.

Internet per Kabelnetz steht DSL in nichts nach

Verbraucher, die sich erstmalig mit der Thematik befassen, stellen nach wie vor nicht selten überrascht fest, dass sich heute über das normale Fernsehkabel weit mehr möglich ist als der schlichte Empfang von Radio- und TV-Inhalten.

Zwar ist die Aussicht, über das digitale Netz deutlich mehr Programme als früher empfangen zu können, für so manchen Konsumenten schon Anreiz genug für den Wechsel zu einem Anbieter für Kabel-Tarife. Die Feststellung, dass über diesen Verbreitungsweg auch Internet-Zugänge bereitgestellt werden können, wissen viele Laien aber noch immer nicht. Dabei ist dies kein wirkliches Novum.

Eher ist es so, dass Radio und TV samt Internet und Telefonie eine ganze Weile lang einer bestimmten Gruppe von Bürgern vorbehalten war. Hierbei geht es weniger um die Kosten, so dass sich am Ende nur die gutbetuchten Verbraucher einen Internet-Anschluss hätten leisten können. Eher geht es in diesem Zusammenhang darum, dass bis zum heutigen Tage nicht das gesamte Bundesgebiet an das Kabelnetz angeschlossen ist.

Hinweis:

Die Betreiber arbeiten mit Feuereifer am Ausbau, dennoch müssen Einwohner in vielen Gebieten des Landes weiterhin auf den regelmäßigen Verfügbarkeitscheck vertrauen, damit sie rechtzeitig informiert sind, wann ihnen endlich der Umstieg vom bisherigen Provider ins Kabel Internet offensteht.

Verfügbarkeitscheck zeigt, wann der Wechsel möglich ist

Der Internet-Zugang über den Kabelanschluss ist besonders schnell und günstig.Dieser ständige Test der Verfügbarkeit ist vor allem für die Verbraucher empfehlenswert, die fest entschlossen sind, sich von ihrem herkömmlichen DSL-Anschluss zu verabschieden und lieber per Kabelanschluss im Web zu surfen. Abstriche in Sachen Surf-Geschwindigkeit müssen Nutzer nicht fürchten.

Je nach Region erreichen die Tarife sogar bessere Ergebnisse als vergleichbare normale Internet-Anschlüsse mit vergleichbaren technischen Grundvoraussetzungen. Dies erklärt unter anderem auch, weshalb anstelle des Begriffs Kabel Internet häufig auch von Kabel DSL die Rede ist, obwohl das normale Telefonkabel gar nicht mehr zum Einsatz kommt.

Ein wesentlicher Vorteil besteht aus Sicht von Experten darin, dass über das Kabelnetz schon bald noch schnellere Anschlüsse und somit schnellere Zugangsgeschwindigkeit für den Internet-Anschluss erreicht werden könnten, wenn die Planungsarbeiten für den Netzausbau wie erwartet voranschreiten.

Tarif-Aufstockung als Ansatz für Kabel-Bestandskunden

Der Umstieg ins Kabelnetz ist nicht nur Kunden interessant, die bisher nicht via Kabel im WWW unterwegs waren und vielleicht via Satelliten-TV ihre Lieblingsprogramme im Fernsehen anschauten. Wer bereits über einen normalen Kabelanschluss für Radio und TV verfügt, kann bei seinem Anbieter ohne großen Aufwand ein Upgrade beantragen.

Ist der laufende Vertrag entsprechend aufgestockt und die normale Dose für das TV-Kabel durch eine Anschlussdose im Multimedia-Format ersetzt, können die Kunden zügig auch per Kabel Internet ins Web starten oder Telefonate ins Festnetz und die Mobilfunknetze führen. Durch diese Umstellung aufs digitale Kabelnetz haben Haushalte nachfolgend auch die Chance, durch den Anschluss eines WLAN-Routers kabellos im ganzen Haus Internetseiten anzusteuern.

Kombi-Tarife von einem einzigen Anbieter oder Splitting?

Auch wenn an anderer Stelle die Rede von der möglichen Buchung verschiedener Einzeltarife die Rede war. Die großen überregionalen und die wenigen kleinen regionalen Anbieter sprechen die Verbraucher durchaus auch mit umfangreichen Kombi-Tarifen an, die vor allem in bürokratischer Hinsicht eine Entlastung darstellen können.

Die monatlichen Grundgebühren sind zuletzt weiter gesunken, gleiches gilt für die Mindestlaufzeiten der Verträge. Einen spürbaren Unterschied der gesamten Kosten für einen Kombi-Tarif beim herkömmlichen DSL und dem Kabe DSL gibt es im Grunde nicht mehr. Entscheidend ist für die Verbraucher wie so oft, dass sie möglichst genau wissen, welche Leistungen sie wirklich benötigen und somit auch nutzen werden.

Telefonieren über das Kabel-Internet funktioniert inzwischen ohne Qualitätseinbußen.

Einen Service zu buchen, der nicht genutzt wird, lohnt sich meist nicht, wenn es eine günstigere Tarif-Alternative gibt, die ohne die überflüssige Leistung auskommt. Diese Aussage gilt auch mit Blick auf die Surf-Geschwindigkeit und mögliche Flatrates für Telefonie und den Internetzugang. Deshalb lohnt es sich für Verbraucher, sich die Frage zu stellen: Wie viele Stunden im Monat nutze ich das Internet eigentlich?

Und für welchen Zweck? Werden nur schnell E-Mails abgerufen oder nutzt man das Internet zum Herunterladen großer Datenmengen? Im letzteren Fall ist die Internet-Flatrate gewiss angemessen, um bei minutengenauer Abrechnung nicht draufzuzahlen.

Auch schnelle Zugangsgeschwindigkeiten lohnen sich in diesem Fall, um nicht stundenlang warten zu müssen, bis der Rechner endlich Videos, MP3s und andere Daten auf der Festplatte gespeichert hat. Die höheren Grundgebühren für den schnelleren Anschluss fürs Kabel Internet rechnen sich meist durch die zeitliche Ersparnis.

Fazit:

Wer mit dem Gedanken an einen Wechsel vom „traditionellen“ ins Kabel Internet spielt, sollte einerseits genau wissen, für welche Zwecke und in welchem zeitlichen Rahmen er oder sie den Anschluss eigentlich braucht. Andererseits sollte man sehr genau planen, wie lange man sich an einen Provider binden möchte. Locken die Anbieter bei längeren Tariflaufzeiten mit interessanten Extras, lohnt es sich genau zu kalkulieren. Und last but not least – bzw. eigentlich ganz zu Beginn – gilt es in Erfahrung zu bringen, ob es in der eigenen Region überhaupt angeboten wird. Sonst war am Ende die ganze Vergleichsarbeit für die Katz.