Ratgeber

Wie hoch die Angebotspreise von Umzugsfirmen sind hängt vom Wohnort und vom Transportumfang ab

Kostbare Möbel sollten im Zweifelsfall extra versichert werden

Ein Kostenfaktor stellen bei den zu erwartenden Kosten auch die Möbel dar, die transportiert werden sollen. Müssen beispielsweise wertvolle Antiquitäten den Ort wechseln, kommt das Gespräch früher oder später auf das Thema Versicherungsschutz. Kunden selbst sollten diesen Punkt ansprechen, wenn die Dienstleister nicht ihrerseits auf mögliche zusätzliche Policen zu sprechen kommen.

Im Schadensfalls können hohe Extrakosten durch Reparaturen oder im Ernstfall sogar die Wiederbeschaffung teurer Gegenstände und Möbel entstehen. Wurde der Transport im Rahmen der Kalkulation nur mit dem Mindestschutz abgesichert, bleibt der Kunde möglicherweise auf den Kosten sitzen. Besser ist es, ausführlich mit der Spediteur zu überlegen, ob ein zusätzlicher Versicherungsschutz ratsam ist, um nichts dem Zufall zu überlassen.

Geht etwas zu Bruch, sind die Sorgen schon groß genug, als dass man das Risiko in Kauf nehmen sollte, selbst für Schäden aufkommen zu müssen, weil die Möbelspedition bzw. die Versicherung der selbigen nicht haftet.

Speditions-Verbände informieren Verbraucher über wichtige Einzelheiten

Möbelspedition VerbandVerbraucher, die erstmals die Dienste einer Spedition in Anspruch nehmen, können sich über die Verbände der Branche über die marktüblichen Konditionen informieren, bevor sie eine Kalkulation in Auftrag geben.

Wie in jeder Branche gibt es auch bei den Umzugsdienstleistungen Anbieter, die vor allem den eigenen Vorteil im Blick haben. Ernstzunehmende Unternehmen sind in der Regel einem Verband angeschlossen und haben sich einer transparenten Preispolitik verschrieben. Der genaue Aufwand lässt sich vorab im Prinzip nicht feststellen.

Die Erfahrungswerte der Anbieter jedoch ermöglicht in den allermeisten Fällen eine recht genaue Berechnung des wahrscheinlichen Umfangs der Umzugsdienstleistungen, um die Kalkulation für den Umzug so angehen zu können, dass die endgültigen Umzugskosten nicht gravierend über der ersten Berechnung liegen werden. Um auf Nummer sicher zu gehen, können Festpreise vereinbart werden.

Hierbei besteht aber generell die Möglichkeit, dass Kunden unnötig mehr bezahlen. Hierbei handelt es sich um das sprichwörtliche Restrisiko, mit dem sich Auftraggeber abfinden müssen, wenn sie unbedingt vorher auf den Euro genau wissen möchten, wie teuer der Umzug wird.

Online-Portale zum Umzugsthema erleichtern die Planung zusätzlich

Um alles richtig zu machen bei der Umzugsplanung können Verbraucher auch Internetportale zum Thema aufsuchen, in denen sich Nutzer über ihre eigenen Erfahrungen mit bestimmten Unternehmen austauschen. Solche Erfahrungswerte können gerade für Kunden ein wichtiges Indiz darauf sein, um welche regional oder überregional agierenden Speditionen man lieber einen großen Bogen machen sollte.

Dabei gilt jedoch, dass die große Mehrheit der Anbieter von Umzugsdienstleistungen Wert auf zufriedene Kunden legt. Trotz der neuen Kontaktmöglichkeiten via Internet spielt Mundpropaganda auch heute noch eine wichtige Rolle. Die liebsten Kunden sind jene, die immer wieder auf die Dienste zurückgreifen und Freunden oder Bekannten Empfehlungen aussprechen.

Alles in allem kann also gesagt werden:

Die Kalkulation der Möbelspedition hängt von etlichen verschiedenen Faktoren ab. Die Kunden selbst können dafür sorgen, dass die Kalkulation für den Umzug schon recht nah an die tatsächlichen Kosten herankommt, indem sie sich gut vorbereiten und genau planen, welche Umzugsdienstleistungen notwendig sind und welche Arbeiten ebenso gut selbst erledigt werden können.

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