Ratgeber

Beantragen Sie Ihre individuelle Halteverbotszone für den anstehenden Auszug einfach online

Die Beantragung einer Halteverbotszone ist in jeder Stadt etwas anders geregelt. Das gilt auch für die Kosten.
»So ein vorübergehendes Halteverbot vor der eigenen Haustür ist eine feine Sache. Gemessen am Effekt sind die Kosten vergleichsweise gering.«

Der Auszug aus dem Elternhaus oder der Studenten-WG in die erste gemeinsame Wohnung ist für Singles und Paare stets ein einschneidendes Erlebnis. Doch vor der Erfüllung des Traums von den eigenen vier Wänden steht ein meist ein anstrengendes Pensum Arbeit.

Denn nicht jeder Mieter hat das Glück, von Erdgeschoss zu Erdgeschoss umzuziehen. Wohnungen im obersten Stockwerk eines Altbaus ohne Aufzug halten während des Umzugs im wahrsten Sinne des Wortes in Atem.

Halteverbot online bestellen - freie Zufahrt am Umzugstag

Wie entspannt es ist, wenn man direkt vor der neuen Wohnung einen Parkplatz vorfindet, kann man sich vorstellen. Die lästigen Formalitäten übernimmt platzda.de und sorgt für das Aufstellen der Schilder.

Übrigens, wer auf die Idee kommt eigene Absperrungen vorzunehmen (z. B. mit Absperrband oder Stühlen und Kisten), der sollte wissen, dass dies nicht erlaubt ist. Nachbarn können zurecht die Blockaden entfernen und Ordnungskräfte informieren.

Die Strapazen fallen umso schlimmer aus, wenn die neue Wohnung an stark befahrenen Straßen liegt, an der zu jeder Tageszeit um die wenigen freien Parkplätze gekämpft wird.

Mit der Beantragung einer vorübergehenden Halteverbotszone können Umzugswillige und ihren freiwilligen Helfern einen beschwerlichen Teil der Umzugsarbeit abnehmen.

Im Einzelfall mag es ausreichen, die Nachbarn zu bei Aus- und Umzug zu informieren, damit diese in unmittelbarer Nähe des Wohnhauses Plätze freilassen, auf dem der gemietete LKW Platz findet. In der neuen Wohngegend gestaltet sich dieser Kontakt zu den Nachbarn allerdings bereits denkbar schwierig.

Temporaeres Halteverbot beim Umziehen beantragen

Verzichten Sie auf eigenmächtiges Vorgehen

Umzug Halteverbot bestellenMag es in kleineren Orten auch verlockend und erfolgreich sein, in Eigenregie mit Stühlen und Absperrband Parkplätze für den geplanten Umzugstermin zu reservieren.

Spätestens in Großstädten stößt man mit solchen Maßnahmen schnell auf Widerstand. Ganz davon abgesehen, dass aus rechtlicher Sicht nur Behörden das Recht habenx, vorübergehende Halteverbote einzurichten.

So kann das gut gemeinte, aber eben eigenmächtige Handeln im Ernstfall sogar ein juristisches Nachspiel haben. In jedem Fall droht die Verhängung eines Bußgeldes durch die Polizei. Probleme können nicht nur mit auf behördlicher Ebene entstehen. Kommt es zu einem Unfall auf den widerrechtlich gesperrten Flächen, können zu den verkehrsrechtlichen zusätzliche zivilrechtliche Komplikationen auftreten.

Hilfestellung bei der Straßenverkehrsbehörde

Zuständig für solche Sperrungen sind die jeweiligen Straßenverkehrsbehören für die betreffenden Städte und Gemeinden. In Metropolen sind es vielfach die Bezirksverwaltungen. Welche Behörden dies im Einzelnen sind, erfahren Verbraucher unter anderem auf den Interseiten der Städte. Alternativ kann jede andere Behörde Auskunft erteilen.

Einen Antrag auf vorübergehende Einrichtung einer Parkverbotszone kann ausnahmslos jede Privatperson stellen. Die Beantragung kann per Post, persönlich in den Behörden oder nach Ausfüllen eines entsprechenden Formulars, per Fax erfolgen. In vielen Städten werden inzwischen auch Online-Reservierungen von Parkplätzen ermöglicht.

Wichtig:

Das vorübergehende Halteverbot wird erst dann wirksam, wenn die offizielle Genehmigung vorliegt!

Die Kosten unterscheiden sich in vielen Fällen deutlich. Während in manchen kleineren Städten schon für Summen ab etwa zehn Euro Anträge gestellt und bewilligt werden können, liegen die Ausgaben in den deutschen Metropolen in der Regel deutlich höher. Von Fall zu Fall liegen die Gebühren deutlich über dieser Grenze, durchschnittlich sind es meist maximal 40 Euro.

Mehr als die Genehmigung ist von den meisten Behörden nicht zu erwarten. Das Aufstellen müssen die Antragsteller selbst übernehmen. Für die Ausleihung der Schilder und zugehörigen Ständer werden ebenfalls von Straßenmeistereien und privaten Anbietern Gebühren erhoben.

Tipps für die Beantragung

In der Planung sollte möglichst frühzeitig der entsprechende Antrag auf die vorübergehende Einrichtung der Parkverbote gestellt werden. Als späterer Termin sind rechtlich sieben Werktage vor der Inanspruchnahme vorgesehen.

Es ist dennoch empfehlenswert nicht bis zur letzten Sekunde zu warten. Die Wahrscheinlichkeit mag nicht sonderlich groß sein, dennoch ist guter Rat teuer, wenn unerwartet ein anderer Umzug am gleichen Termin stattfindet und die verfügbaren Plätze bereits vergeben sind.

Aufzustellen sind die Kennzeichnungsmarkierungen spätestens 72 Stunden vor dem beantragten Datum. Nur in Ausnahmefällen können bei gebotener Eile Sonderregelungen getroffen werden. In solchen Momenten können von behördlicher Seite zusätzliche Gebühren erhoben werden.

Den Kontakt zur Polizei müssen Sie dann aufnehmen, wenn das Ziel bzw. der Beginn des Umzugs in einer Zone mit einem absoluten Halteverbot liegt. Dann nämlich ist eine Sondergenehmigung notwendig. Diese kann, muss aber nicht grundsätzlich erteilt werden.

Einzureichen sind bei Beantragung neben dem geplanten Zeitraum, dem genauen Ort auch Informationen zum Kennzeichen des eingesetzten Fahrzeugs sowie des zulässigen Gesamtgewichts des selbigen. Danach richtet sich normalerweise die gesperrte Fläche. Festgehalten werden die Daten auf einer so genannten Vormerkliste.

Arbeitserleichterung durch Experten-Dienstleistungen

UmzugskartonsVielen Arbeitnehmern sind die Vorkehrungen zu kompliziert, oft fehlt es auch schlicht an der Zeit, um sich bei der Behörde in Sachen Umzug zu melden. Dienstleistungsanbieter halten seit einigen Jahren Angebote bereit.

Diese können vor dem Umzug auch dann einen Großteil der Arbeit abnehmen können, wenn der eigentliche Umzug später ohne ein Umzugsunternehmen erledigt werden soll.

Wie hoch die Tarife für das Besorgen und Aufstellen der Schilder liegen, hängt davon ab, ob die Anbieter zusätzlich die notwendigen Genehmigungen für die vorübergehende Einrichtung des Halteverbotes vor der alten oder neuen Wohnung im Kundenauftrag beschaffen müssen. Im Regionalvergleich liegen die Gesamtkosten für alle wichtigen Schritte im Höchstfall bei etwa 100 Euro.

Die mobilen Haltverbote werden normalerweise – sowohl bei Aufstellung durch die Städte und Gemeinden als auch bei Ausführung durch die privaten Dienstleistungsunternehmen – so nah als möglich an der Wohnung oder dem Haus aufgestellt.

Im Einzelfall können aufgrund der örtlichen Bedingungen oder Anforderungen durch das eingesetzte Fahrzeug aber durchaus einige Meter Fußweg zusätzlich nötig für die Helfer.

Nicht ganz einfach präsentiert sich für die Antragsteller der rechtliche Rahmen, wenn Unbefugte während der beantragten Sperrzeit keine Rücksicht auf die Halteverbotsschilder nehmen. Wer einen Halteverbotsantrag gestellt hat, kann zwar die Polizei einschalten.

Diese wird jedoch nur eine Abschleppung anordnen, wenn ein eindeutiger verkehrsrechtlicher Verstoß zu erkennen ist. Liegt ein solcher vor, muss der jeweilige Fahrzeugführer bzw. -Halter später die Kosten für die Beauftragung des Abschleppdienstes aufkommen.

Die Abschleppdienste werden zudem auf Wunsch des Antragstellers tätig. In diesem Fall übernimmt aber natürlich nicht die Polizei die Kosten bis zur Erstattung durch den Falschparker. Hier muss der Antragsteller selbst das Geld vorstrecken, bis auf zivilrechtlichem Wege die Kostenübernahme durch den missachtenden Autofahrer geklärt ist.

In den allermeisten Fällen halten sich die ehemaligen und zukünftigen Nachbarn sowie andere Autofahrer aber ohnehin an die Angaben auf den vorübergehenden Verbotsschildern. Denn früher oder später steht jedem Verbraucher ebenfalls wieder ein Tapetenwechsel bevor.

Mit Halteverbot clever umziehen

Parken verboten am Umzugstag

Die Anmeldung eines Halteverbots am Auszugstag ist clever. Profis arbeiten nur so und auch Filmproduktionen kämen nie auf die Idee auf ein temporäres Parkverbot zu verzichten.

Tatsächlich haben sich Parkverbotsschilder bei Umzügen in Großstädten inzwischen zum Standardverfahren gemausert. Vielleicht noch vor ein paar Jahren als “zu exotisch” abgetan, gehören die Parkverbotszeichen inzwischen zum Stadtbild, vor allem an den Wochenenden.

Hüten sollte man sich allerdings davor selbstgemachte Absperrungen vorzunehmen. Das kann empfindliche Strafen nach sich ziehen, da des sich beim Selbstaufstellen um einen nicht genehmigten Eingriff in die Verkehrsordnung handelt.

Die gute Nachricht ist: Das absolute Halteverbot lässt sich für Umzugsvorhaben landesweit online beantragen und bundesweite Dienstleister kümmern sich um die Details.

Die typischen Gebühren, die die Gemeindeverwaltung erhebt sind ganz unterschiedlich. Am besten man nutzt die Online-Formulare der Anbieter, die eine vergleichsweise geringe Gebühr für ihre Vermittlung in Rechnung stellen.

Angesichts des Nutzens, ist die Beantragung einer vorübergehenden Verbotszone jedenfalls preisgünstig, vor allem gemessen am Kostenvergleich zum Abschleppen oder dem Parken des Miet-Transporters eine Straße entfernt.