Umzugstipps

Die Kostenrechnung kalkulieren zu lassen schützt vor bösen Überraschungen

Das erste Problem, dass Personen in Umfragen in den Sinn kommt, ist vermutlich der große zeitliche Aufwand, der dafür sorgt, dass man im Grunde gar nicht früh genug mit der Planung aller wesentlichen Schritte beginnen kann. Dicht gefolgt von den Umzugsnebenkosten, die anfallen können. Für viele Haushalte dürfen die Umzüge schlichtweg eine bestimmte finanzielle Obergrenze nicht überschreiten, weil die Mittel eben nur begrenzt sind.

Hoch fallen die Nebenkosten dabei vor allem bei Wohnortswechseln aus, bei denen ganze Haushalte von einer Wohnung in die andere ziehen. Handelt es sich um Umzüge in eine andere Stadt, muss nochmals mit höheren Investitionen gerechnet werden. Dies beruht vor allem darauf, dass die Kosten für die Umzugsunternehmen oder den Umzugswagen automatisch steigen, wenn nicht nur ein einziges Wochenende, sondern gleich mehrere Tage oder gar Wochen in Anspruch nehmen wird.

Umzugskosten kalkulieren

Professionelle Helfer oder freiwillige Unterstützung?

Nebenkosten UmzugWeitere Nebenkosten entstehen Interessenten, die nicht auf eigene Ressourcen zurückgreifen können. Gemeint sind hier etwa Kartons oder Umzugshelfer. Nicht immer gelingt es, Freunde oder Verwandte zu rekrutieren, die aushelfen können. Also müssen sich Umziehende anderweitig um Hilfe bemühen. Über Internetportale können in diesem Fall natürlich professionelle Helfer und Möbelpacker gebucht werden.

Beachten müssen Umziehende hierbei aber insbesondere einen Punkt: Unternehmen bieten ihren Kunden auch den nötigen Versicherungsschutz. Kommt es zu Schäden beim Packen der Umzugskartons, dem Möbeltransport oder Renovierungen, werden diese Kosten über die abgeschlossene Police abgedeckt.

Verursachen private Helfer solche Schäden, muss der Umziehende meist selbst für die Kosten aufkommen. Es kann sich also am Ende doch lohnen, die höheren Kosten für die Unterstützung durch echte Experten in Kauf zu nehmen, um Folgekosten zu vermeiden.

Ummeldungen und behördliche Hilfestellungen kosten auch Geld

Natürlich gibt es noch viele andere Formen von Umzugsnebenkosten. Eine Erleichterung beim umziehen ist etwa die Beantragung des vorübergehenden Halteverbots vor der bisherigen und neuen Wohnung. Diese Kosten sind eher gering, während der Service aus zeitlicher Sicht eine wirkliche Einsparung darstellt.

Kosten fallen auch an, wenn Umziehende den neuen Wohnsitz beim zuständigen Einwohnermeldeamt oder das Kfz auf die aktuelle Anschrift ummelden. Auch diese Kostenpunkte sind nicht übermäßig hoch, sollten bei der Aufstellung dennoch nicht in Vergessenheit geraten.

Verpackungen – online stimmen die Preise einfach

Um nochmals auf den Punkt der Umzugskartons sowie anderer Verpackungsmaterialien zu sprechen zu kommen: Kosten dieser Art lassen sich reduzieren, indem Umziehende auf die Dienste der Internet-Portale zurückgreifen. Dort gibt es eine durchaus beachtliche Auswahl unterschiedlichster Umzugskartons.

Vorrangig aber lohnt der Einkauf, weil die Shops Rabatte bei umfangreicheren Bestellungen gewähren und meist spätestens ab Rechnungssummen im dreistelligen Bereich auf Liefer- und Versandkosten verzichten. Selbst für sehr anfällige Gegenstände bieten die Dienstleister die passende Lösung.

Verträge können ein Kostenrisiko sein

UmzugsnebenkostenVergessen wird leider allzu oft das Thema laufender Verträge mit Unternehmen wie Stromversorgern, Telekommunikationsdienstleistern und anderen Vertragspartnern. Viele alte Anschlüsse lassen sich schlicht nicht auf die neue Adresse ummelden, weil die Firmen am neuen Wohnort keine eigenen Tarife anbieten.

Muss ein neuer Vertrag für den Kabelanschluss, Telefon oder den Internetzugang abgeschlossen werden, sollten Altverträge zuvor unbedingt fristgerecht gekündigt werden. Sonst fallen unerwünschte Kosten an, weil Umziehende wenigstens phasenweise parallel für zwei Tarife aus einem Bereich Geld bezahlen müssen. Mit etwas vorausschauender Planung sind solche Probleme aber vollständig vermeidbar.

Wohnungsübergabe muss genau geplant werden

Last but not least kommen zu den Kosten für Umzugsfirmen, Mietfahrzeuge und Umzugshelfer auch die Ausgaben für Renovierungen und das benötigte Material, nicht nur beim Einzug in die neue Wohnung. Zugleich können Kosten entstehen, wenn im Moment des Auszugs aus der alten Wohnung Schäden beseitigt werden müssen.

Welche Arbeiten vom Mieter übernommen werden müssen, ist im Mietvertrag geregelt. Spätere Forderungen des Vermieters oder Verwalters können durch ein sorgfältig erstelltes Wohnungsübergabeprotokoll verhindert werden. Optimal versorgt sind Umziehende, wenn die Protokolle zusammen mit dem Vermieter in Gegenwart dritter Personen ausgefüllt und ausnahmslos alle wichtigen Punkte aufgelistet werden.

Mögliche Umzugsnebenkosten gibt es reichlich. Die meisten Ausgaben können aber im Vorhinein umgangen werden, wenn man sich die Zeit für einen Vergleich verschiedener Angebot nimmt und genau überlegt, worauf man eigentlich tatsächlich Wert legt. Kleinere Abweichungen von den kalkulierten Kosten kann es auch dann immer wieder mal geben. Diese aber werden vertretbar sein, wenn die Planung stimmt und objektiv erfolgt.

Umzugskosten berechnen

Umzugskosten kalkulieren – die Checkliste zur Berechnung

Es macht Sinn sich um die Kalkulation der Umzugsausgaben möglichst frühzeitig zu kümmern. Marktforschungsergebnisse zeigen, dass gerade jüngere Leute dazu neigen die Umzugsfinanzierung auf die leichte Schulter zu nehmen.

Tatsächlich kommt jeder 10te bei der Finanzierung seines Umzugsvorhaben ins finanzielle Straucheln. Vor diesem Hintergrund empfiehlt es sich die Kalkulation der Nebenkosten und der Hauptkosten, wie z. B. der Transportkosten gewissenhaft und deutlich vor dem Auszugstag vorzunehmen.

Umzugskosten sparen

Geld sparen beim Umziehen – Kosten sparen

Ein Vergleich der Umzugskosten kann helfen wertvolles Euro einzusparen. Gerade bei der Beauftragung von Firmen und Handwerkern lohnt es sich verschiedene Angebote einzuholen und die Kosten genauestens zu kalkulieren.

Bei der Kalkulation der Kostenpositionen ist allerdings zu berücksichtigen, dass unbedingt auf eine Vollständigkeit der Angebotspositionen geachtet wird, um die Vergleichbarkeit der Preise zu gewährleisten. Auch vor diesem Hintergrund spielen Online-Formulare Vorteile aus.

Nämlich deshalb, weil die Formularangaben gleich sind und jedem potentiellen Auftragnehmer die exakt gleichen Auftragsdetails zur Verfügung stehen. Dieser Vorteil ist z. B. bei der Angebotseinholung über Branchenbücher oder Kleinanzeigen nicht gegeben.